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2, Abt. 1 (1829)
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198
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198 I. Sauers tofiTrcie Mineralien. F. Sulfuride.

mögliehst entledigt werde, verdünne sie wiederum, undmische Ammoniak bis zur starken Hervorragung des-selben hinzu, giefse nach einer Weile die klare Auflö-sung vom Bodensatz ah, löse letztere wiederum in Hv-drochlorsäure auf, und erneuere die Präcipitalion mit-telst eines Uebermaafses ^n Ammoniak. Durch diesesVerfahren wird nun alles Eisen vom Zink rein geschie-den seyn. Das Präcipitat enthält 69,34 Proc. Eisen.

Wenig Arsenik, wie map. es in der Zinkblende gefundenhat, müfste sich hier als Saure mit dem Eieenoxyd verbundenLaben, und würde, im Fall es vor dem Löthrohr darin nach-zuweisen wäre, auf irgend eine der früher bemerkten Arten demGewichte nach be»timmt werden können. Siehe Arsenik.

Da, wenn viel Ammoniumsalz in der ammoniakali-schen Flüssigkeit befindlich ist, durch Verdampfen selbstbis zur Trockne nur wenig Zinkoxyd ausgeschiedenwird, so lasse man sie mit allmäblig hinzugesetztem Ka-liumoxyd bis zum Aufhören alles Ammoniakgeruchssieden, neutralisire das Ganze mit Salpetersäure zurklaren Auflösung, fälle das Zink durch Natriumoxyd-carbonat in der Wärme, glühe den Niederschlag scharfaus, und berechne ihn auf 75,6 Proc. Metall.

Man gelangt eben so bald zum Zweck durch Abrauchender ammoniakalischen Flüssigkeit zur Trockne und Verjagendes Ammoniakacidats in der Hitze. Es zeigt sich dadurch nachder Behandlung mit verdünnter Salpetersaure ein oft nicht un-beträchtlicher Mangangehalt, der dem Verfasser bei früherenAnalysen entgangen war.

Geschieht die Auflösung der Zinkblende mit chlorsalpetri-gcr Säure, so ist die Erwärmung kaum nöthig,

Sulfurid des Zinns.

$. 153.Zinnkies. ZnSP -f- 2 KuSf.Mit etwas Eisen.

Verhalten im Feuer.Der Zinnkies beschlägt, unter Entwicklung vonweniger schwefeliger Säure, die Kohle mit weifscmRauch,und umlegt sich selbst mit einem sehr weifsen Oxyd,bis er endlich gleichsam nach geschehener Röstung zu, einer metallischen Kugel schmilzt. Jener Beschlagunterscheidet sich von dem anderer Metalle da-