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192 I, Sauerstoffireie Mineralien. F. Sulfuride.
& 147.Sprödglanzerz. SbSf 2 .Mit Antimon.
Verhalten im Feuer.Es entläfst im Schmelzen arsenige, und kanm schwe-felige Säure ohne Anlimonrauch. Das Silberkorn, wel-ches hier entsteht, bekommt beim Hämmern einen rissi-gen Rand. Mit natrisc'nem Carbonat stellt sieh baldfediegenes Silber daraus dar, noch schneller durch Be-andlung mit Kaliumoxydnitrat.Analyse,a) Man lasse auf das möglichst reine Fossil Sal*petersänre so oft mit neuen Antheilen derselben ein-wirken, bis der Rückstand wcifslich erscheint, und setzedie schwach grünliche Auflösung vorerst bei Seite.
h) Dann digerire man letztern mit chlorsalpetrigerSäure von ^ Salpetersäure so lange, bis nur die mitSchwefel untermengte Bergart zurückbleibt, und be-stimme das Gewicht des erstem durch das Yerbrennen.
c) Die Auflösung werde in reichliches Wasser ge-gossen, die überstehende Flüssigkeit, um das Ueber-maafs ihrer Säure zu entfernen, eingeengt, abermals ver-dünnt, und darauf von allem Antimon befreiet.
Es gilt hier von diesem Pracipitate, wns bei tlem Arse-nik gesagt ist.* Ware es nämlich arsenikhaltig, wie eine leichtePrüfung vor dem Löthrohr ei zeigt, so bedurfte es einer er-neuerten Behandlung mit Kaliumoxyd, Fällung durch Salpeter-säure etc.; indefs ist sie kaum zu befürchten, weil Antimon-oxydarseniat in Salpetersäure löslich ist.
d) Die salpeters-aure bläuliche Auflösung versetzeman nun mit Chlornatrium, und sondere das häufigeChlorsilbcr ab; hierauf mische man Chlorbarium zurBestimmung des darin zu Säure oxydirten Schwefels.
Man giefse endlich sämmlliche Flüssigkeiten zusam-men, und enge sie ein; da sie nun noch Antimon, Kupferund Eisenoxyd, ferner Arseniksäure enthalten können,so fälle man erstere beide durch Hydrothionsäure, trennesie wiederum in dem Pracipitate durch Salpetersäure etc.,und behandele den Rest des Fluidums auf die mehr er-wähnte Weise. Siehe Wismuthkobaltbleicrz etc.