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2, Abt. 1 (1829)
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186
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186 I. Sauerstofflreie Mineralien. F. Sulpiride.

Einen gleichen Zweck, obgleich minder vollkom-men, erreicht man durch wiederholtes Aufläsen desPräeipitafs in Hydrochlorsäore und Faünng mit Wasser;oder durch Präzipitation des gewogenen und wiederaufgelösten Antimons mit SchwefeiaiMnonium, da als-dann die Arseniksäure auf mehr erwähntem Wege inder Flüssigkeit aufzusuchen ist.

Die das Kupfer, Eisen und Arsenik, wie auch dengröfsten Theil des Schwefels enthaltende Flüssigkeitwerde nach Entfernung des letztern auf früher gedachte"Weise mit Ammoniak ühersetzt, das niederfallende La-?sisehe Eiscnoxydarseniat, wie mehr bemerkt, vorgenom-men, das Kupfer durch JCalinmoxyd niedergeschlagenund in der übrigen Flüssigkeit die Arseniksäure durchEisenosydsolution geschätzt.

Oder man präeipitire das Kupfer in der saurentydrochlorsauren Auflösung durch iiydrothionsäure, hier-auf den Arsenik d«rch fortgesetzte Einwirkung dersel-ben, und endlich das Eisen, peroxydirt durch Ammoniak,

Sulfurid des Mangans,

§. 140.Manganglanz. Mn SP.Mit Manganprotoxydearhonat.

Verhalten im Feuer.In offener Glasröhre erhitzt, nimmt es auf der Ober»flache eine graugrüne Farbe an, während es im Innernseine Mischung nicht verändert; es hast sich übrigenszu einer bräunlichen Schlacke Einschmelzen und ver-hält sich mit den Fiufsmilteln wie Manganoxyd. InDoppelphosphat löst es sich brausend, nämlich unterEntlassung von Schwefelphosphordtmst auf, bis dieMasse endlich, nach erlittener verschiedenartiger Fär-bung, amethystrolh erscheint, Natrisches Carbonatnimmt nur den Schwefel desselben auf,

Analyse,

Man glühe den fein gepulverten und wohl getrock-neten Manganglanz in einer Glasretorle mit SicherheitSrröhre und vorgelegter ßariumoxydsolution und bemerkes;ch die Menge des erhaltenen Präcipitats in letzterer,indem 100 desselben 59,02 Manganprotoxydcarbonaieni.sprecb.cn>