Druckschrift 
2, Abt. 1 (1829)
Entstehung
Seite
116
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

IIb I. Sancrslofffreie Mineralien. A. Metalle.

mit selbigem, auch ihres Arseniks entledigen, da als-dann das Eisen der Flüssigkeit nachher durch Siedenmit Salpetersäure wieder peroxydirl werden mufs eh.

Es ist leicht einzusehen, dafs man durch diese Me-thode weit weniger umständlich, ais durch andere zumZiele gelangt«

Leitungen des Arseniks mit Zinn, Zink lind Isidminmwerden sich aus den angefilhHen Beispielen leicht analysirenlassen; mit Zinn z. IJ. , indem saihigesj nach Behandlung mitstarker Salpetersautfa, wie das Antimon ungelöst bleiben u ird ;mit Zink und Kadmium, uacb Entfernung der Arseuiks.'iure etc. ;ferner, wie oben, durch suocessive Eiuwirkung von Hydcothion-sSnre, Siehe dies« Metalle und ihre Verbindungen.

§. 90.Arsenik mit Kobalt, \Vismuth etc.

Wismut h k o b a 1 t, b 1 e i c r z.

SO Ko Ar 5 -f- 15 Ei Ar 2 -f- 5 WiAr.4 Nk Ar -f- 4 Ku Ar.

Verhalten i in F e u c r.

Für sich, auf"Kohle, entläl'st es arsenige Säure undsetzt einen gelblichen Beschlag an, schmelzt nicht, iärbtsich aber dunkel. Es zeigt übrigens die Hcaclion desKobalts.

Analyse.

a) Man behandele das Fossil mit chJdrsaJpclrigerSäure, wodurch es sich J)is auf wenige Kiesellheilclieuund etwas Schwefel auflösen wird, verbrenne letztein,bestimme die erzeugte Schwefelsäure (also den Schwefel)der Flüssigkeit mit Chlorbarium und entferne denUebcrschnls des Bariums wieder mit Schwefelsäure 5iigerne aber die Präcipitate, um etwa beigefälltes YVis-math fortzunehmen, mit Salpetersäure.

hj Man lasse nun so lange (in Wasser gelöste)Hydrothionsäure bei kleinen Portionen in die Flüssig-keit ein, bis sie. sich nicht mehr bräunt, und setze denNiederschlag vorerst bei Seite.

c) Das Filtrat werde, um einen grofsen Theil sei-ner freien Saure ru verjagen, eingeengt, hierauf starkverdünnt, anhaltend mit bydiothionsauicm Gas behau-