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2, Abt. 1 (1829)
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114
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M

114 I. SauerstoffTrehä Mirieralicn. A. Melalle.

d) Das Eisen, Nickel und Kobalt scheidet manhierauf nach der oben gelehrten Weise.

e) Man schaffe jetzt das Chlor ans dem mit Ka-Iinmoxydacetat versetzten Filirate durch SilbersoUilionfort, wul trenne etwa mit niedergerissenes Silberoxyd-arseniat durch Salpetersäure ; dann suche man die ÜbrigeArseniksanre mittelst eines Bleisalzes auf.

Obige Methode ist eine der ältesten, und Iiat Mangel,welche vorzüglich darin bestehn, dafs hier die Abtrennung desEisen-, Kobalt- und Nickeloxydurseniats nicht scharf seyukann; wie auch, dafs die Bestimmung der Arseniksaure durchBleisalze, der durch Eisenaußösung geschehenen, hinsichtlichihrer Genauigkeit, weit nachsteht.

Gelegentlich bemerke ich noch, dafs die Präzipitation derSchwefelsaure durch Bariumsalze, wenn Schwermetailc in Auf-lösung sind, in sauer gehaltener Solution geschehn müsse, wennnicht von jenen mehr oder weniger mit niedergerissen werdensoll; die abgestumpfte Auflösung des Eisenoxydsulfats giebtz, B. einen bräunlichen, die des Kupferoxydsulfats einen gräu-lichen und die des Kobaltoxyds einen röthlicheu Niederschlag.

Hatte man ein mit Eisenoxyd verunreinigtes Bleioxydarse-niat bekommen , so wäre jenes von letzterem, durch Auflösungin Salpetersaure, Fällung mit einem Sulfat, Filtration und Zu-satz von KaUumoxydacetat als Eiscnoxydarseniat bis auf einGeringes , abzutrennen.

$. 87.8. Variante.

Man lasse das KaUumoxydacetat (siehe die ersteAnalyse) ganz weg, und behandele die chlorsalpetrig-saure Auflösung sogleich mit einem Bariumsalze, dannmit Silberoxydnitrat ohne Uebermaafs, und sondere dieArseniksäure in abgestumpfter Solution durch Bleioxyd-nitrat ah.

Hat man das überflüssig hinzu gekommene Blei«und Bariumoxyd durch ein Sulfat entfernt, so ist dasNickeloxyd in erwärmter Auflösung durch Natriumoxyd-carhonat nieder zu schlagen. Enthielte dieses noch Spu-ren von ersteren Oxyden, so würden selbige durchWiederauflösen in verdünnter Schwefelsäure leicht wie-der davon zu trennen seyn. Glühet man das tSickel-oxydearbonat, so bleibt Oxyd mit 78.71 Proc. Nickelzurück.