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2, Abt. 1 (1829)
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76
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76 2. Abschn. Darstellung der Elemente, Bereitung

Eiscnprotoxydsulfat fallt es metallisch, iuglcichenEisen, Zink ctc'.

§. 65.C a d in i u in 8,69.

Das Cadminrn trifft man gewöhnlich nehen Zinkin den Blenden, wie auch als Oxyd in dem Galhneictc. an,

3Ian verschafft es sich leicht durch Zersetzung desaus ohigen Fossilien gewonnenen ■— in seiner Auflö-'Bung sauer gehaltenen — Zmkoxydsulfals, niillelst Hy-drothionsaiire und fernere Entmischung des Productsdurch IKdrochlovsänrcj wie anch des entstandenen, vonvorwaltendet Saure in der Hitze befreiten Chlorcadmi-ums, niillelst Ammoniakcarbonals, endlich durch l'»e-duetion des erzcuglcn Cadiniunipräcipltals mit Kohleund Destillation.

Das Oxyd desselben wird durch Schmelzen desMetalls, wie heim Zink, oder durch Glühen des obengedachten Carhonats dargestellt. Es ist dunkclrothgelb,bis ins Braune und Schwärzliche; es enthalt 87,45 Proc»Cadminrn.

Aullösungsmi! tel desselben sind Schwefelsäure, Hy-drochlorsaure und Salpetersäure,

Ilaupireagentien für das Cadmium sind;

Kaliumoxyd schlagt es zu weifsem Hydrat nieder,welches von einem üebersqhufs nicht wieder aufgelöstwird; es zieht Kohlensäure an der Luft an.

Ammoniak füllt es zu Hydrat, welches in einemUebermaafs des Fällnngsroittels wieder verschwindet*

Kuliuinüxydearhonat präeipitirt es zu weifsem Car-honat.

Der Niederschlag wird ven Ammonia'kcarbo<iatsolutionnicht gelöst, wohl aber damit vermengtes Ziukoxydcarbonnt.

Ilydrothionsäurc bildet in der Solution desselbendas sich leicht sammelnde , dunkelgelbe Schwefelcad-«livun.

Cyaneisenkalium ein weifses Präcipitat,Zink reducirt es zu blältrichen Dendrilen.Kaliiunoxydcbromat trübt die Auflösung dcsselbeanur, wenn sie sink- oder hleihaltig ist.