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129. Weingeist.
z. B. mit Schwefelkohlenstoff, mit Selen und Jod, in-dem sie dadurch zu Hvdrochlorsäure etc. zerfallen.
Zur Scheidung der Harze, des Camphers, der äthe-rischen Oele, der mchrsten Alkaloide aus ihrer Auflö-sung in Weingeist.
Uebrigens zur Verdünnung vieler, in der Analysegebräuchlicher Säuren, der Salzsolutionen, des Wein-geists.
Zur Oxydation mehrerer Schwermetalle bei ihrerAuflösung in einigen Sauren. Es bedingt die Existenzmancher der letztern, der Hydrate etc.
Bereitung.
Durch Destillation des Schnee-, Regen- und Brun-nenwassers. Da selbige gewöhnlich atmosphärischeLuft enthalten, und letzteres oft mit Ammoniaksalzenund Kohlensäure beladen ist, so sind die erst überge-henden Portionen desselben wegzugiefsen.
Reinheit. Ein gut destiilirtes Wasser wird we-der durch Silber-, noch Barium- und- Kaliumoxydcar-honat getrübt werden, doch selten ganz ohne Geruch —Blasengeruch — seyn. Auf einer Glasplatte mufs es,ohne einen Fleck zurück zu lassen, rein verdunsten.
129.
t.
W e i n g e i s
Spiritus vini, Esprit de vin.
Der Weingeist ist eine wasserhelle Flüssigkeit,welche das Licht beim Uebergang in die Luft wie Sinus1000 : 1378 bricht. Er hat einen durchdringenden underquickenden Geruch und Geschmack. Die Eigenschweredesselben beträgt 0,791, die seines Dampfes, den Was-serstoff 1 genommen, = 23,00. Er siedet bei 74,5. MitWasser lafst er sich in allen Verhältnissen mischen.Er enthält 52,19 Kohlenstoff, 34,77 Sauerstoff'und 13,04Hydrogen.
G e h r a u c Ii.Zur Scheidung mehrerer Substanzen durch Auflö-sung, z. B. des Harzes vom Gummi, des Zuckers vonanhangendem Schleim, des Glaiadins vom Kleber, desMannits von der Manna, des Cerins vom Myricin imWachse, de$ Osmazoms von der Gallert, des Elain
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