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1 (1829)
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82. Natriumoxydborat,

ist das erkaltete Glas kantiger und zeigt nicht so deut-liche Flächen als das Bleioxydphosphat; es hat übri-tens nicht die reine weifse Farbe der mitBarinm- undtrontiumoxyd entstandenen Fhisse. Ein ähnliches Ver-halten findet bei dem natürlichen Sulfat, Phosphat, Ar-seniat und Wolframiat, Uranat und Silicat des Cal-ciumoxyds Statt; inglcichen mit dem Fluorcalciara undandern hieher gehörigen Fossilien, als dem Orthit, Py-rop etc.; sie werden nämlich mehr oder weniger leichtund schnell gelöst und re; giren durch ihre Beimischun-gen noch besonders, als durch Eisen und Chrom.

Strontiumoxyd, unter Aufwallen ein klares Glasliefernd; ein grofser Zusatz des Oxyds stört die Klarheitder Mischung, so lange sie fliefst, nicht, sie wird dabeinach dem Erkalten milchweifs. Die hieher gehörigenFossilien, 2. B. Coelestin, zeigen ein ähnliches "Ver-halten,

Bariumoxyd, wie obiges. Das Sulfat des Ba-riomoxyds gleichfalls.

Siliciumoxyd wird langsam angefochten; dasgebildete klare, ziemlich schwer flüssige Glas trübt sichdurch das Flattern.

Alumiumoxyd, spät zu klarem Glas werdend,es übrigens nach dem Erkalten bleibend. \iel Oxydgiebt eine trübe, aber kryslallinisehe Perle. Fossilien,in welchem das Alumiumoxyd vorwaltet, sind hier sämmt-lich nicht unlöslich, und reagiren zum Tbeil durch ihreBeimischungen, als durch Kupfer, Eisen, Mangan: ichnenne unter diesen den Alumit, Lazolith, Kaloit, Te-lesin, Topas, Pikoit, Deslben, Stephalin, Pinit, Juh»lenit, Allcphan, Karphaiit, Stauretid, Almandin, Dias-por und die \Valkerde.

Berylliumoxyd, klares Glas; durch Flattern,wie durch grofsen Zusatz des Oxyds und nach der Ab-kühlung milchweifs werdend» Smaragd zeigt die Reac-tion des Chroms. Der Enklas ist schwer löslich, vor-züglich was die letzten Portionen desselben betrifft.

Yttrium oxyd, wie obiges. Der Yltrotantal undGadolimt reagiren gar nicht, oder doch wenig auf Ei-sen. Das Fluoryttrium wirkt dem Oxyd ähnlich.

Zirkoniumoxyd, wie das Berylliumoxyd. Zir-