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1 (1829)
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40. Chlorsalpetrige Satire.

enthält 33,07 Calcinmoxyds. Wie die Phosphorsäure,erzeugt auch die Arseniksäure unter gewissen Umstan-den Fräcipilate mit deruMagniumoxyde, d. h. bei Mit-wirkung von Ammoniak; Ammoniakphosphat bringt in-defs in dem Filtrate noch Trübung hervor.

Bereitung.

Man vermische einen Theil Hydrochlorsäure mit12 Theilen Salpetersäure, beide von 1,22 Eigengewicht,giefse diese auf vier Theile gepulverter, reiner arseni-ger Säure in einer geräumigen Porzcllanschale underhitze das Ganze. Es findet ein starkes Aufwallen undEntwicklung von salpetriger Säure Statt, bis nach eini-ger Zeit das Gemisch in ein ruhiges Sieden geräth undvollkommen klar wird. Hat man ein nur kleines Ge-fafs zu seiner Disposition, so kann das Pulver abwech-selnd mit der Säure hinzugeschüttet werden. Man rauchtnun ab und setzt dieses so lange fort, bis der wasser-helle Inhalt zu erstarren anfängt: hierauf wird er bisvor dem Glühen erhitzt. So behandelt, behält die Ar-seniksäure keine Spuren von Salpetersäure zurück, undlöst sich klar in wenigem "Wasser auf.

Reinheit. Etwaigen Eisengehalt erkennt mandurch die Neutralisation der Säure mit Kaliumoxyd, in-dem Eisenoxydarseniat niederfällt.

40. Chlorsalpetrige Säure.

Acutum chloreouitrosum. Chlore et Acide nitreux,Königswasser, Goldscheide w asser. Aqua regalis.

Die chlorsalpetrige Säure besieht im gewöhnli-chen und besten V erhältnifs ans zwei Atom Chlor undeinem Atom salpetriger Säure, und besitzt, frisch be-reitet und mäfsig Concentrin, eine gelbe Farbe. Schonbei gelinder Erhitzung stufst sie gelbe Dämpfe aus.Sic hat den Geruch des Chlors. Ihr Eigengewicht istnicht der Mittclzahl ans dem, der dazu genommenenSäuren gleich, sondern um ein Weniges geringer.

Gebrauch.Ihre kräftige Wirkung als x\uf!ösungsmittel man-cher Substanzen gründet sich vorzüglich auf die Gegen-

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