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18. Gold.
vorhanden ist, bildet das entstandene Selensilber sogarablösbare ßlättchcn.
Es dient übrigens zur Anfertigung einiger Reagcn-tien, als des Silöeroxydsulfats, Nitrats und Acetats.Ferner zu verschiedenen chemisch physikalischen Instru-menten, als. Tiegeln, Kesseln, Alcoholometern. MitMerkur zur Versilberung kupferner Gefäfse etc.
. Zur Gasanalyse etc.
Durch das Anlaufen des polirten Silbers wirdHydrothion dadurch in einem Gasgenienge erkennbarseyn. «
Bereitung.
Der durch Chlornatrium in einer Auflösung desSilbers bewirkte Niederschlag wird heifs ausgewaschen,und völlig trocken in zwei und ein halb Theil Kalium-oxydearbonats zusammengerieben, in einem mit Seifeausgestrichenen hessischen Tiegel vor der Schmiedeesseschnell redneirt. Fast eben so rein ist das durch Ku-pfer metallisch gefällte Silber, wenn es mit verdünnterHydrochlorsäure digerirt war.
Kupieihaltiges Silber erkennt man schon durch diebläuliche Solution, welche es mit Salpetersäure giebt:wird übrigens das Silber derselben mit Chlornatrium
fefällt, so bleibt eine Flüssigkeit zurück, die das Eisenupfrig macht.
Bleihaltiges, wenn die Solution, mit einem löslichenSulfate versetzt, Bleioxydsulfat fallen läfst.
18. G
(1.
Aurum. Or.
Das Gold ist von röthlich gelber Farbe, starkemGlänze, härter als Blei und weicher als Kupfer. DasEigengewicht desselben beträgt 19,277. Sein Bruchist hackig. Es hat nach dem Platin die gröfstc Ge-schmeidigkeit, Dehnbarkeit und Zähigkeit. Erst beieinem Hitzgrad von 1835 kommt es in fclofs und scheintim Erstarren pyramidale Form anzunehmen. SeineAuflösnngsmittef sind Chlor und chlorsalpetrige Säure.Es giebt 3 Oxyde desselben: das grüne, purpurfarbene