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1 (1829)
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32 9. Kohle.

9. Kohle.

Carbo. Charlon.Kohlenstoff, Carbonium, Carhone.Die gewöhnliche Kohle ist Kohlenstoff mit Sporenvon Oxygen, und erscheint als ein schwarzer lockererund leichter Körper. Im reinsten Zustande kennenwir sie als Diamant. Sie hat weder Geschmack nochGeruch. Ihr Eigengewicht fällt nach ihrer Reinheitverschieden aus. Im Glühen giebt sie durch Anziehungvon Oxygen Kohlensäure. Mit zwei Atom Hydrogen-gas bildet sie zweites Kohlcnwasserstoffgas, oelbilden-des Gas; mit vier Atom desselben eigentliches Kohlen-wasserstoffgas. Sie ist leicht entzündbar und nichtschmelzbar.

Gebrauch.

Sie dient als Reductionsmittel mehrerer Metalloxyde,als des Blei-, Wismuthoxyds etc., welchen nämlich derKohlenstoff in mancherlei Verbindung und in verschie-denem Aggregatzustand dargeboten werden kann, z.B.als Wachs, Fett, schwarzer Flufs.

Zur Reinigung oder gleichsam zum Bleichen derSalzantlösungen und anderer Flüssigkeiten, indem_ siegepulvert damit in Berührung gebracht etc., selbigenden Farbestoff (durch Capillaranzielrang) entnimmt.Thierische Kohle (stickstoffhaltige Kohle) eignet sichda, wo ihr Gehalt an Calciumoxydphosphat nicht scha-det, noch besser dazu.

Ferner, um das Wasser gegen Fäulnifs zu schützen.

Weingeist vom Fuselgeruch, wie auch andere Flüs-sigkeiten von ihnen anhängendem üblen Geruch undGeschmack zu befreien.

Zur Unterscheidung der Phosphate des Eisenoxydsvon den Arseniaten derselben, indem letztere, mit Kohlegeglüht, Arsenik ausgeben.

Zur Gasanalyse.Auch die Gasarten reinigt sie von fremden Gerü-chen, z. B. das Wasserstoffgas etc.

An merk. Nicht weniger zieht sie Miasmen aus der athmo-jphänscheu Luft an.

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