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3 (1916)
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647
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Öl von Blumea balsamifera.

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der Behandlung mit Hydroxylamin Campheroxim vom Smp. 118bis 119°. Das von Borneol und Campher befreite rückständigeÖl war in der Hauptsache ein Gemisch von Sesquiterpenenund Sesquiterpenalkoholen, das nach der Destillation imDampfstrom bei etwa 280° sott.

Das durch Ausschütteln des Öls mit Natronlauge erhaltenePhenol schmolz bei 82 bis 83° und gab bei der Elementaranalyseauf die Formel C 10 H 12 O 4 stimmende Werte und bestand, wie dienähere Untersuchung zeigte, aus dem zuerst von P. Friedländerund L. C. Schnell 1 ) aus dem Phloroglucintrimethyläther dar-gestellten, später von S. von Kostanecki und J. Tambor-)genauer studierten Phloracetophenondimethyläther. DiesemKörper kommt, wie aus seiner Darstellungsweise hervorgeht,folgende Konstitution zu: q_|

HgCO-C^ )COH

HcLJcCO-CH aC-OCH,

Dargestellt wurden von Abkömmlingen dieses Phenols dasAcetylderivat (Smp. 106 bis 107"), ein Bromid C 10 H n O 4 Br(Smp. 187"), das Kondensationsprodukt mit Benzaldehyd, das2-Oxy-4,6-dimethoxychalkon (Smp. 91 bis 92°) und dessen Acetyl-derivat (Smp. 130°).

Der aus dem Phloracetophenondimethyläther erhaltene Tri-methyläther (Smp. 103°) ließ sich mit 3,3°oiger Permanganat-lösung bei Wasserbadtemperatur zu einer Ketosäure C^H^O,oxydieren, die unter Entwicklung von Kohlensäure und Kohlen-oxyd bei 155,5° schmolz. Der Schmelzpunkt des Oxims lagbei 88,5 bis 93°.

In einem von R. S. Pearson in Dehra Dun in Indien er-haltenen Ngaicampher, der aus lufttrockenen Blättern destilliertwar, fanden Schimmel 8) Co. 8 ) etwa 75 ° o 1-Campher und25 °/o 1-Borneol neben ganz verschwindend kleinen Mengeneines gelblichen Öls. Das Rohprodukt hatte die spezifischeDrehung [«],,—46,26° in 54,18 "'oiger Lösung in Xylol und den

') Berl. Berichte 30 (1897), 2152.

-) Ibidem 32 (1899), 2262.

'■'■) Bericht von Schimmel $ Co. April 1910, 149.