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3 (1916)
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Möhrenöl.

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E. Z. 288 und 281, E. Z. nach Actig. 314 und 311; löslich in1 und in 1,2 Vol. 80°/oigen Alkohols u. m.

Zusammensetzung. Das Öl, an dem A. Franchimont undTh. Zincke 1 ) ihre Untersuchungen ausführten, war von einerausländischen fierac/eum-Art, höchst wahrscheinlich von fi. gi-ganteum destilliert worden. Seine Hauptbestandteile warenHexylbutyrat und Octylacetat.

Bei der Destillation nicht völlig reifer Früchte von Heracleumgiganteum hört, erhielt H. Gutzeit 2 ) 0,56 %i von reifen und zumTeil trocknen aber 2 ° o Öl. Es ging bei der fraktioniertenDestillation von 130 bis 250° über und enthielt in dem von 130bis 170° siedenden Teil Äthylbutyrat.

Im Destillationswasser waren Methyl- und Äthylalkoholenthalten, und zwar überwog der Methylalkohol in den reifenFrüchten, während bei den unreifen seine Menge hinter der desÄthylalkohols zurücktrat.

740. Möhrenöl.

Herkunft. Die Früchte der Möhre, Daucus Carota L., gebenbei der Destillation zwischen 0,8 und 1,6 °/<> Öl. Aus fran-zösischen Karottensamen sind jedoch nur 0,5 % erhalten worden 3 ).

Eigenschaften. Farblose bis gelbe Flüssigkeit mit angenehmem,mohrrübenähnlichem Geruch. d 15 0,870 bis 0,9440 3 ); « D 11 bis 37°; n D20 J,482 bis 1,491; S. Z. 1 bis 5; E. Z. 17 bis 52; E. Z.nach Actig. (2 Bestimmungen) 77,5 und 95,7.

Zusammensetzung. M. Landsberg 4 ) hatte in dem Öl dieAnwesenheit von Pinen vermutet und in den über 200 ° siedendenAnteilen einen sauerstoffhaltigen Körper C 10 H ls O beobachtet,ohne jedoch seine Natur feststellen zu können. Später hatE. Richter"') das Möhrenöl untersucht. Von einzelnen Bestand-teilen wurden nachgewiesen: Buttersäure (wahrscheinlich Iso-buttersäure) und Palmitinsäure in Esterform, sowie freie

>) Liebigs Annalen 168 (1872), 193.

2 ) Ibidem 177 (1875), 344.

3 ) Bericht von Schimmel 8; Co. Oktober 1907, 63.

4 ) Arch. der Pharm. 228 (1890), 85.

s ) Ibidem 247 (1909), 391, 401. Vgl. auch E. Deußen, Berl. Berichte43 (1910), 523 und Bericht von Schimmel § Co. April 1910, 73.