Öl von Melaleuca bracteata.
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festes Monochlorhydrat C 10 H 1B HC1 erhalten wurde. Den Haupt-bestandteil (35bis60°,o) bildet Cineol, das von einem linksdrehen-den Körper vom gleichen Siedepunkt (1-Limonen?) begleitet wird.Etwa 30 ° o machen kristallisiertes «-Terpineol (Smp. 35°) unddessen Valeriansäureester aus; außerdem sind Spuren vonEssigsäure- und Buttersäureestern anwesend. Mit Bisulfitschüttelte Bertrand zwei Aldehyde aus dem Ol aus, von denen dereine nach Valeraldehyd roch, der andre den Geruch des Bittermandel-öls besaß und bei 180° siedete (Benzaldehyd?). Der unangenehmeGeruch des rohen Öls wird durch schwefelhaltige Substanzen ver-ursacht.
665. Öl von Melaleuca acuminata.
Die Blätter von Melaleuca acuminata F. v. Müll, liefern einfarbloses Ol von schwach an Wacholderbeeren erinnerndemGeruch. d0,892; « D —15°20'. Es enthält viel Cineol 1 ).
666. Ol von Melaleuca bracteata.
Das von R. T. Baker und H. G. Smith'-) aus Blättern undZweigspitzen der Melaleuca bracteata F. v. Müll, in einer Aus-beute von 0,643 bis 0,964°/o gewonnene Öl zeigte die Konstanten:d 18 „l,032 bis d 19 „ 1,0358, « D —1,4 bis—3,1°, n D , 0 J,5325 bis 1,535,S. Z. 0,7 bis 1,26, V. Z. 5,3 bis 20,8, E. Z. des verseiften Öls nachActig. 24,57, löslich in 0,7 bis 0,8 Vol. 70 °/o igen Alkohols. Esenthält 0,36% Eugenol (Smp. der Benzoylverbindung 68 bis 69°),0,33",o freie Zimtsäure sowie gebundene Zimtsäure (Smp. 133°),Spuren Zimtaldehyd, wenig 1-Phellandren (Smp. des Nitrits120°), Cinnamylcinnamat (?) und 70% Methyleugenol (nachZeisel bestimmt), das durch die Darstellung des Bromids vomSmp. 77 bis 78° und durch Oxydation zu Veratrumsäure vomSmp. 178 bis 179° charakterisiert wurde.
Eine von Schimmel Sj Co. 2 ) untersuchte Probe war von gelb-licher Farbe und hatte einen angenehmen, etwas an Champacaölerinnernden Geruch. d 15 „ 1,0422; « D —1°10'; n D . 20 o 1,53428; S.Z.0,4;E. Z. 20,8; E. Z. nach Actig. 31,0; löslich in 1,5 Vol. und mehr70 >igen Alkohols.
l ) Bericht von Schimmel 8 Co. April 1892, 44.
"-) Journ. and Proceed. Royal Soc. of N. S. W. M (1911), 601; Bericht vonSchimmel £j Co. April 1912, 88.