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Nachträge. 1709
Wasser unlöslichen Theils, unter Benutzung eines Vergleichsobj ects) mitSchwierigkeiten verknüpft.
Tolemit: C'H 9 (OH)', ist ein siebenatomiger Alkohol. Er schmilzt hei ZuSeiteH9 bis 151° C. 869.
Phenacetin. Dein Phenacetin stehen in der Art der Darstellung und in Zu Seite
der Wirkungsweise die nachstehenden, arzneilich empfohlenen Präparate nahe: 921.
fO C 2 H BApolysin: C 6 H 4 < „-U-/nemo 6 )' Phenetidincitronensäure, durch
Einwirkung von 1 Mol. Citronensäure auf 1 Mol. Phenetidin dargestellt, bildetein weissgelbes Pulver von säuerlichem Geschmack, welches sich in 55 Thln.kalten Wassers, sehr leicht in heissem Wasser und in Alkohol löst.
Citrophen: C 3 H*(OH)(CO) 3 |"c 6 H«°g 2H T, durch Einwirkung von
1 Mol. Citronensäure auf 3 Mol. Phenetidin darstellbar, ist ein weisses, kry-stallinisches, bei 181° C. schmelzendes Pulver, welches angenehm nach Citronen-säure schmeckt. Es löst sich in etwa 250 Thln. kalten Wassers.
Amygdophenin: C C H 4 i „„ ns'-aici i i st anzusehen als Paraamido-
!0 TT-^„2» m ^ em em Wasserstoffatom der NH 2 -Gi-uppe durch das
Badical der Mandelsäure (s. S. 1006) und 1 Atom Wasserstoff der OH-Gruppedurch den Aethylcarbonatrest: —CO.OC 2 H 5 , ersetzt ist. Voluminöses, grau-weisses, krystallinisches Pulver, welches in Wasser sehr schwer löslich ist.
Pyrantin: C 2 H 4 j qq>~8 . C 6 H 4 . OC 2 H 5 . 179 Thle. Phenacetin werden
mit 118 Thln. Bernsteinsäure langsam auf 245° C. erhitzt, das Product wird aufdieser Temperatur erhalten, bis keine Essigsäure mehr entweicht und dann aussiedendem Alkohol umkrystallisirt. Farblose, bei 155° C. schmelzende Nadeln,die sich bei 17° C. in 1317 Thln., bei 100° C. in 83,6 Thln. Wasser lösen.
Das lösliche Pyrantin ist das Natriumsalz der Phenetidinbernstein-
säure: C 2 H 4 J ^„ ' ,,„ ne-ui oC 2 TT 5 ' Dasselbe wird erhalten durch Erhitzen
des Pyrantins mit Natronlauge. Es bildet kleine, weisse, in Wasser sehr leichtlösliche Krystalle.
Zur Kennzeichnung des Eigelbs in Nudeln etc. empfiehlt E. Spaeth Zu Seitedie Ermittlung der Hübl'schen Jodzahl in dem durch Aether extrahirten Fett. 928.Die Jodzahl des Eidotterfetts beträgt 68,3 bis 69,1, die des Weizenmehlfetts97,9 bis 101,5. Eine Jodzahl von über 98 würde somit die gänzliche Abwesen-heit von Eigelb in der betreffenden Backwaare beweisen.
Dijodsalicylsäure-Methyläther: C G H 2 J 2 „ 0 0 „„ 3 , wird unter " ^f. 1 e
der Bezeichnung Sanoform als Jodoformersatz arzneilich empfohlen. DieseVerbindung, welche bei der Einwirkung von Jod auf Salicylsäuremethylätherentsteht, bildet weisse, geruch- und geschmacklose, bei 110° C. schmelzende,lichtbeständige Nadeln, die sich sehr leicht in Aether, sowie in etwa 10 Thln.kochenden Alkohols lösen.
Gallussäure-Methyläther: C c H 2 (OH) 3 CO . OCH 3 , wird als Gallicin Zu Seitearzneilich empfohlen. Farblose, bei 202° C. schmelzende Nadeln. 1013.
Tannoform: CH 2 (C 14 H 9 0 9 ) 2 , nennt E. Merck ein Condensationsproductdes Formaldehyds mit Gallusgerbsäure. 5 Thle. Tannin, gelöst in 15 Thln.
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