I
Quantitative Berechnung.
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Bleioxyd; aus der Menge des Salzes, das man aus einer gewogenen MengeFlüssigkeit erhalten hat, berechnet, man die Menge der wasserfreien Säureund aus der Menge dieser, die Menge des Wassers.
Wismuth wird als Wismuthoxyd bestimmt. Man trennt Wis-muthoxyd aus seinen Lösungen durch kohlensaures Ammon, längere Di-gestion, gutes Auswaschen, Glühen des Niederschlages ohne Schmelzung,Verglühen des Filtrums für sich und Berechnung aus dem erhaltenen Wis-muthoxyde.
Vom Bleioxyd trennt man Wismuthoxyd durch Schwefelsäure, Ab-dampfen bis zur Verflüchtigung der überschüssigen Schwefelsäure, Auf-flösen des schwefelsauren Wismulhoxydes, Zurückbleiben des schwefel-sauren Bleioxydes. Von Kupfer durch kohlensaures Ammon. Von•Silber durch Chlorwasserstoffsäure, Von den aus saurer Lösung nichtfällbaren Metallen und Verbindungen durch Schwefelwasserstoffgas alsSchwefelwismuth. Schwefelwismufh löst man in Salpetersäure, fällt durchkohlensaures Ammon.
Zink wird als Zinkoxyd bestimmt. Man trennt Zinkoxyd aus sei-nen Lösungen durch reines kohlensaures Natron, Kochen der Mischung, Ab-filtriren, gutes Auswaschen, Trocknen, starkes Glühen und Berechnungaus dem erhaltenen Zinkoxyd.
Von Eisenoxyd trennt man Zinkoxyd, wenn die Mengen gering sind,durch reines Ammoniak in stark chlorammoniumhaltigen Lösungen. Eisenoxydwird gefällt; Zinkoxyd aus der Lösung dann durch kohlensaures Kali. Grös-sere Mengen fällt und trennt man durch bernsteinsaures Ammon oder koh-lensaure Kalkerde. Eisenoxyd wird gefällt. Zinkoxyd bleibt gelöst, VomManganoxyd trennt man Zinkoxyd durch Schwefelwasserstoff aus essigsau-ren Verbindungen bei freier Essigsäure, in welcher Schwefelzink unlöslich,Schwefelmangan aber löslich ist. Von der Talkerde trennt man Zinkoxyddurch Schwefelwasserstoff in Lösungen, die viel Chlorammonium enthalten;Schwefelzink wird gefällt, Talkerde bleibt aufgelöst. Von der Kalkerdetrennt man Zinkoxyd durch oxalsaures Ammon aus ammoniakalischenLösungen. Oxalsäure Kalkerde fällt. Zinkoxyd bleibt gelöst. Von Baryt-und Strontianerde trennt man Zinkoxyd durch Schwefelsäure. Von denAlkalien trennt man Zinkoxyd durch Schwefelwasserstoff-Schwefelammonium.
Zinn wird als Zinnoxyd bestimmt. Man trennt das Zinnoxyd durchOxydation vermittelst Salpetersäure. Man dampft die Lösung bis zur Trockneab. Zinnoxyd wird dadurch ganz unlöslich. Es wird ausgewaschen, ge-trocknet, geglüht, gewogen und berechnet. Es ist gleich, ob das Zinnals Metall, als Chlorür oder Chlorid oder Oxydul vorhanden war. Durchdas Abdampfen vermittelst Salpetersäure und Erhitzen wird die vorhandeneChlorwasserstoffsäure verjagt und Zinnchlorür, Zinnchlorid, Zinnoxydul inZinnoxyd verwandelt.
Zinn wird von allen Metallen ausser Platin und Gold durch Oxyda-tion mit Salpetersäure getrennt. Von den Oxyden und Chloriden und Chlo-rüren des Quecksilbers, Silbers, Kupfers, Wismuths, Bleis trennt man Zinn-oxyd durch Digestion mit Ammoniak und Schwefelwasserstoff-Schwefelam-monium, in welchem das gebildete Schwefelzinn löslich, die Schwefelver-bindungen der übrigen genannten Metalle unlöslich sind.
IV. Die quantitativ-analytische Berechnung.
Ist man bei der quantitativen Bestimmung des zu untersuchenden Kör-pers zu dem Punkte gelangt, dass man denselben in derjenigen Verbin-