Probe&usführung.
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Reaction. Es erfolgt keinerlei Niederschlag, es sind somit Baryt-,Strontian- und Kalkerdeverbindungen nicht vorhanden.
XI. Prüfung. Verhalten gegen phosphorsaures Ammon. Die ersteHälfte der in Prüfung X. erhaltenen Flüssigkeit wird mit phosphorphorsau-rem Ammon versetzt, und einige Zeit bei Seite gesetzt.
Reaction. Es erfolgt auch nach einiger Zeit weder eine Trübungnoch Fällung. Es ist keine Magnesiaverbindung in der Lösung enthalten.
XII, Prüfung. Verhallen gegen Kalihydrat. 10 Gran des ursprüng-lichen Körpers werden mit der dreifachen Menge Kalihydratlösung in einemReagensglase übergössen und bis zum Kochen erhitzt.
Reaction. Es entsteht kein Geruch nach Ammoniak. Ein überdie Oeffnung gehaltener mit Chlorwasserstoffsäure befeuchteter Glasstablässt keine Dämpfe entstehen. Es ist kein Ammon - Verbindung vor-handen.
XIII. Prüfung. Verhalten gegen Wein stein säure und Platinchlorid.Die andere Hälfte der in Prüfung X. erhaltenen Flüssigkeit wird einge-dampft. Der erhaltene Rückstand anhaltend geglüht, so dass man sicherist, sämmtliche Ammonverbindungen verflüchtigt zu haben, wovon mansich durch das Verhalten einer kleinen herausgenommenen Probe gegenKalihydrat überzeugt. Ist dies vollständig erfolgt, so prüft man von derI. Hälfte des Rückstandes a) die eine Hälfte mit Weinsteinsäure, b) die an-dere mit Platinchlorid.
Reaction a. Es erscheint kein weisser körnig krystallinischer Nie-derschlag von zweifach weinsteinsaurem Kali. Es ist kein Kali vorhanden.
Reaction b. Es erfolgt kein gelber schwerlöslicher Niederschlagvon Kaliumplatinchlorid. Es ist kein Kali vorhanden.
XIV. Prüfung. Verhallen vor dem Lölhrohr und gegen antimonsaureeNatron. Von der II. Hälfte des in Prüfung XIII. erhallenen Rückstandeswird a) ein Theilchen auf dem Platindrahte vor dem Löthrohr geglüht,b) der Rest in Wasser gelöst und mit anfimonsaurer Kalilösung in Berüh-rung gebracht.
Reaction a. Die Flamme ist gelb gefärbt. Es ist Natron in derLösung.
Reaction b. In der Lösung wird durch antimonsaures Kali einweisser schwer löslicher Niederschlag von antimonsaurem Natron gefällt.Es ist Natron in der Lösung.
XV. Prüfung. Schmelzung mit kohlensaurem Natron. Sie istnicht erforderlich, da der Körper sich in Wasser gelöst hatte.
XVI. Prüfung. Verhalten gegen Chlorwasserstoffsäure zum Nach-weis der Säure. 10 Gran der ursprünglichen Substanz werden in einemReagensglas mit Chlorwasserstoffsäure übergössen.
Reaction. Es erfolgt sofort ein Aufbrausen. Das Gas ist geruch-los. Es erlischt dann ein brennendes Holzstückchen. Es ist Kohlensäurevorhanden.
XVII. Prüfung. Verhalten gegen salpetersauren Baryt, die in Prü-fung XVI. erhaltene Lösung wird mit salpetersaurem Baryt versetzt.
Reaction. Es erfolgt kein Niederschlag. Es ist keine Schwefel-säure, keine Phosphorsäure, Borsäure, Weinsäure, Oxalsäure vorhanden.
XVIII. Prüfung. Verhalten gegen salpetersaures Silberoxyd. 10 Grander ursprünglichen Substanz werden mit Salpetersäure und dann mit sal-petersaurem Baryt in Berührung gebracht.
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