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inneren Flamme die Kohle mit einem braunrothen Anfluge beschla-gen, ohne regulinische Körner zu geben.
Catlinium snlfiiricum.
Sulfate de Cadmium. Schwefelsaures Cadmium.
§ X49 1 . Schwefelsaures Cadmium. Das schwefelsaure Cad-miumoxyd wird allein unter den Cadmiumsalzen als Heilmittel, undzwar als Augenheilmittel, angewandt, und durch Auflösen des Metal-les in erwärmter, massig verdünnter Schwefelsäure und Verdunstender Auflösung bereitet. Es bildet färb- und geruchlose, durchsich-tige, rechtwinkelige Prismen, ist in Wasser leicht löslich, in Wein-geist unlöslich. Die Auflösung erleidet alle den schwefelsauren Sal-zen (§ 56) und den Cadmiumsalzen (§ 146) im Allgemeinen eigen-tftümlichen Zersetzungen.
§ 14:8. Erkennung. Man erkennt das schwefelsaure Cadmiumauf trockenem Wege durch Erhitzen auf Kohle vor dem Löthrohtfe —es wird ohne zu schmelzen unter Entwickelung von schwefeliger Säurein ein rothbraunes Pulver verwandelt; auf nassem Wege durch Schwe-felwasserstoffwasser und eine Auflösung von salzsaurem Baryt. — DieReinheit ergiebt sich:
Prüfung-, a. aus dem der obigen Beschreibung entsprechendenäusseren Ansehen;
b. aus der vollständigen, mit schön feuriggelber Farbe erfolgen-den, Fällung durch Schwefelwasserstoffgas, so dass die vom Nieder-schlag abfiltrirte Flüssigkeit beim Erwärmen auf Platinblech ohne al-len Rückstand verdunstet — irgend ein fixer Rückstand verräth einfremdes Salz.
Calcaria.
(Calx. Oxydum calcicum.)Chaux. Kalk. Calciumoxvd.
§ 149. Kalkerde. Kalk ist das basische Oxyd des zur Ab-theilung der alkalisch-erdigen leichten Metallen gehörenden Calciums,besteht im reinsten Zustand aus 72 Calcium und 28 Sauerstoff undwird durch Glühen des in grossen Mengen und unter verschiedenenFormen natürlich vorkommenden kohlensauren Kalkes (§ 152) gewon-nen. Die reine Kalkerde ist weiss, leicht zerreiblich, besitzt ein spec.Gew. ssb 2,3, leuchtet in der Löthrohrflamnae blendend weiss, ohnezu schmelzen, schmeckt laugenhaft, ätzend, zerstört organische Ge-bilde. Mit Wasser befeuchtet erhitzt sich der Kalk schnell, berstetunter knisterndem Geräusche, stösst Wasserdämpfe aus, die mit fei-nem Kalkstaub untermischt sind, und zerfällt gänzlich zu einem Pul-ver, welches gelöschter Kalk, Kalkhydrat (Calx exlincta. Hydrascalcicus) ist. Der an der Luft zerfallene Kalk besteht aus Kalkhydratund kohlensaurem Kalk. Kaltes Wasser löst T / / 00 Kalk auf (§ 98)und lässt beim Erwärmen einen Theil davon fallen.
§ 85©. Erkennung. Man erkennt die Kalkerde in Substanzan der alkalischen Reaction, der Unschmelzbarkeit in der Löthrohr-