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Prüfung des Siil-peteräthcriveintreißet.
Die möglichen Verunreinigungen des Salpeter«ä'therweingeiftes dürften wohl nur folgende feyn:0 die durch Säure • 2) die durch Waffer; 5) diedurch Weingeift.
Die erfte Verunreinigung, die durch Säure, ent-weder verurfacht durchs Alter oder durch zu weitfortgefetztes Deftilliren und unterlaffene Abände-rung der Säure, entdeckt das R'öthen des Lackmus-papiers und das Blauwerden der Guajakharztinctur,ferner der faure Gefohmack und das ßraufen beymSchütteln mit aufgelegtem kohienftoffiauerlichenKali.
Die zweyte Verunreinigung, die durch Waffer,entftanden entweder durch zu lange fortgefetztesDeftilliren, oder durch die mit der Zeit erfolgendeZerfetzung des ctarin befindlichen Aethers beymSauerwerden, lehrt der fchwache Gefchmack unddas gröfsere fpecifike Gewicht.
Die dritte Verunreinigung, die durch Wein-geift, giebt der gering ä'therifche, mehr Weingeift-arti/>e Geruch und Gelchmack zu erkennen.
Zu bemerken ift es indeffen, dafs es unbilligfevn würde, wenn man bey der grofsen Neigung 1diefer Flüffigkeit zum Sauerwerden, fie dann als un-brauchbar verdammen wollte, wenn fie blofs dasLackmuspapier etwas röthete und die Guajakharz-tinctur biäuete, übrigens aber weder bemerkbar fau-er fchmeckte, noch mit kohlenftoff fäuerlichem Kali
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