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die Mifchuag beider .Stoffe durchs Schmelzen inftarker Hitze Statt gefunden hat, erftrecken.
Die erfte Verunreinigung, die durch" regulirti-iches Oueckfiiber, lä'fst fich daran entdecken, wennetwas davon mit mäfsig ftarker Salpeterfaure über-goffen, rothe oder geibe Dämpfe von falpetrigerSäure bildet.
Die zweyte Verunreinigung, die durch Schwe-felqueckfiiber, entdeckt fich, wenn etwas davonmit hinreichender Aetzkalilauge gekocht fich nichtauflöft, fondern in rothes Schwefelqueckfilber (Zin-nober) verwandelt wird.
Vom Schwefelqueckfilber.
(Rothes SchwefeJqueckuiber. Zinnober. Vermillon.
Hydrargyrum fulphuratum. Hydrargyrum julphu-
ratum rubrum. Cinnabaris. Vermillon.')
§. 52 9 .Vorzüglichfle Data aus der Geßkichte und Literatur.
Das rothe Schwer elqueckfilb er , derZinnober, ift ein fchon den Alten bekannt ge-wefener Stoff; wenn man auch nicht annehmenwill, dafs es, wie Theophraßus Erefius, derim Anfange des 4 teri Jahrhunderts (32i) vor ChriftiGeburt lebte, anführt, durch Kallias, einen Athe-nienfer, 5oo Jahre vor Chrifti Geburt erfunden wordenfey. In der Folge fand man es fehr häufig in der Erde(Bergzinnober, natürlicher Zinnober, Cin-nabaris nativa')} und benutzte es zur Abfcheidung