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fserer Zufatz von Säure als zur völligen Abfcbeidungdes Niederfchlags nöthig, ift vorzüglich deshalbnicht vortheilbaft, weil aufser der unnützen Ver-wendung der Säure auch der Niederfchlag nicht fofein ausfällt.
Bereitung mit Amuendung des fchiuefelfauren Kali.
Man vermenge 8 Theile gepulvertes, fchwe-felfaures Kali, 5 Theile fein gepulverten Schwefel-fpiefsglanz und i£ Theile feines Kohlenpulver, fül-le mit dem Gemenge einen guten Tauberen heffifchenScbmelztiegel zu -t an , bedecke ihn mit einem Zie-gelftück, »ad bringe durch ein behutfam, (wie beymhvdrQthionfauren Spiefsglanzoxydul §. 49'5- ange-fahrt worden ift) regiertes und zur Verhütung desKeifsens des Tiegels und des dadurch möglichenVerJuftes der Maffe langfam vermehrtes KohJenfeuerden Tiegel zum Glühen und die Maffe zürn glühen-den Flufs, welches bey mäfsigem Rothgiühn erfol-gen wird. Durch öfteres fchnelles Umrühren miteinem eifernen Spatel fuche man das Ueberlaufender fteigenden und febäumenden Maffe zu verhüten.In diefem Muffigen Zuftande erbalte man die Maffebey mä'fsig ftarker Rothglühhitze, bis fie nicht merk-lich mehr fchäumt, fondern fich beträchtlich imTiegel fenkt und faft ruhig fliefst, und bis etwasder herausgenommenen Maffe eine dunkelbraune insRotbe ziehende Farbe hefitzt und an einem feuchtenund kalten Orte fchnell zu zerfliefsen anfängt. Iftdiefer Zeitpunkt eingetreten, fo giefse man fie ineinen erwärmten trocknen fauberen eifernen Mörfer