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2 (1813)
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zum Trocknen in gelinder Wärme und Luft auf Tau-beres über Spannfiebe gelegtes Fliefspapier, zerrei-be ihn, wenn diefes erfolgt ift, zu einem feinen Pul-ver und hebe es in fauberen wohl verbundenen Glä-fern unter feinem Namen zum Gebrauche auf.

Man wird von 16 Unzen des angewendetenSchwefelfpiefsglanzes und eben fo viel Schwefel 18bis 20 Unzen fchönen orangegelben Spiefsglanz-fchwefel gewinnen.

Zu bemerken ift übrigens bey diefer Arbeitroch folgendes: 1) Das Zerlegen der Lauge oderPrä'cipitiren nehme man in keinen engverfchlolTe-nen Zimmern vor, fondern an einem luftigen freyenOrte und fetze üch auch da nicht zu fehr der fichdabey entwickelnden fchwefeligen Gasart aus, weilman fonft durch das fich häufig dabey entwickelndeSchwefelwafferftoffgas oder hydrothionfaure Gas,beym Einathmen erfticken oder doch ohnmächtigwerden könnte. Man nähere fich auch nicht wäh-rend der NiederTchlagung dem Gefäfse mit einembrennenden Lichte oder andern brennenden Körper,■weil fich fonft die fich entwickelnde brennbare Luftzum grofsen Nachtheil des Arbeiters entzünden könn-te: -2.) zur Nisderfeblagung kann man fich auch an-ftatt der verdünnten Schwefellaure des fo weit ver-dünnten Liquor- oder Schwefelätherrückftandes, bisbeym weitern Zumifchen von Waffer zu etwas derabgeklärten Mifchung keine Trübung von fich aus-fcheidenden kohligten oder harzigten Theilen mehrentfteht, nachdem fie vorher forgfältig filtrirt wor-den ift, mit grofsem Vortheil bedienen 5 3) ein grö-