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2 (1813)
Entstehung
Seite
126
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der Wirkung der Glätte auf den fchön gebildetenBleyeffig immer neben unaufgelöfter Silberglätte effig-faures ßleyoxydul mit Ueberfchufs an Oxydul. Wollteman diefer nachtheihVen Einwirkuno- des über-fchüffigen BJeyoxyds der Silberglä'tte durch Anwen-dung eines bleyernen Keffels ausweichen, fo würdeman doch nicht ganz die Entftehung jenes Salzesund die Zerlegung eines Antheils flüffigen efligfaurenBleyoxyduls vermeiden; weil auch das Bley in Be-rührung mit der erhitzten effigfauren Bleyauflöfungoxydirt wird, und dann diefeJbe Rolle fpielt wie dieüberfchüffige Glätte, wenn auch nicht in gleichemGrade. Das Uebrige bedarf keiner Erklärung.

Bey Anwendung des gelben Bleyoxyduls ift derErfolg unter gleichen Umfta'nden derfelbe: Wirdes nämlich mit der EfiJglaure in hinreichender Men-ge in Berührung gefetzt, fo entfteht anfangs einefimple Auflöfung des Oxyduls zu einem neutraleneffi-fauren Bleyoxydule, das in der Flüffigkeit aufo-e-löft bleibt und fehr leicht auf löslich ift; und beymlängern Erhitzen der Flüffigkeit mit dem Bleyoxy-dule entfteht durch Entziehung eines Theils Effig-fäure der neutralen Auflöfung ein effigfaures ßley-oxydul mit Ueberfchufs an Oxydul, und das feinerfreyen Säure beraubte neutrale effigfaure ßleyoxydul,fäilt ebenfalls als ein folches höchft fchwer auflüsli-ch.es Salz nieder.

ß.

Das faure effigfaure Bley entfteht beym Di<reri-ren. der Effigfaure mit ßleyoxydul auf gleiche Weife