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in deftiliirtem Waffer unauflöslich geworden ift, fomufs es der Apotheker im gereinigten Zuftande dar-fteilen. Um es zu reinigen, bringe man das unrei-ne käufliche faure effigfaure Bleyoxydul in gleich-viel, in einem gläfernen Gefäfse fiedendes deftillir-tes Waffer, filtrire die Auflöfung möglichft heifsdurch ein Filter von fauberem Fliefspapier, nach-dem man zuvor auf jedes Pfund aufgelöstes Salz 4Unzen deftillirten Effig hinzugefügt und damit dasGanze noch einige Minuten hat fieden laffen, undftelle die filtrirte Aufiöfung an einen kühlen Ort ru-hig 24 bis 48 Stunden zum Kryftallifiren hin. Iftletzteres erfolgt, fo fammle man die erhaltenen Kry-ftalle auf fauberem Flietspapier und hebe fie, wennfie getrocknet find, unter dem Namen gereinig-tes faures effigfaures Bieyoxydul {Plum-bum aceticum oxydulatum acidum depuratum') introcknen wohl verbundenen Gläfern an einem küh-len Orte auf. Die rückständige Flüffigkeit verdun-fte man zum Kryftallifationspunkte, das heifst: bisdahin, wo etwas der erkalteten Flüffigkeit Kryftallefahren lä'fst, und ftelle fie zum Abkühlen bey Seite,fo oft fich noch reine Kryftalle ausfcheiden laffen.
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Aetiologie oder Erklärung des Vorgangs bey der Bereitung
des flüffigen neutralen eßigfauren Bleyoxyduls und des
fauren eßigfauren Bleyoxyduls.
Der Vorgang bey der Bereitung des flüffigenneutralen effigfauren Bleyoxyduls ift folgender: