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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1969
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Verschiedene Droffuen.

1969

nicht unangenehmen Rauch ans, der sich dem Gerüche des Aloehol-zes nähert; später färbt sich das Hart, ohne zu schmelzen, der Ge-ruch wird stark, widerlich und unangenehm, ohne jedoch jenes ste-chende Arom ku haben, das hei dem Verbrennen des Bernsteinswahrgenommen wird. Die Materie verkohlt sich und hinterläfst einenunbedeutenden Rückstand, der aus einigem Sand und Kalkkörnernbesteht. Noch überzeugte sich Herr Guibourt, dai's dieses Harzeine Säure enthält, die der Benzoesäure ähnlich, aber nicht mit ihridentisch ist. In Hinsicht der Abstammung' äufsert er die Ansicht,es möge dies Harz, vielleicht von Araucaria imbricata herrüh-ren, einem in Chile einheimischen Baume aus der Familie der Coni-feren, von dem man wenigstens so viel wisse, dafs er ein milch-weil'ses Harz liefere, das man im Feuer nicht schmelzen könne, ohnees zu zersetzen. (Hist. des Drogues 2. pag. 547.) Man vergleicheoben pag. 270.

Resina mexicana. Mexikanisches Harz. Nach Virey wird

es auf den Aesten eines nicht näher bezeichneten Baumes gefunden.Es ist von erdigem Ansehen, hat eine unebene Oberfläche und enthältneben Sand und andern Unreinigkeiten eine Menge kleiner eckigerHarzstiickchen, die theils wcils, theils ziegelfarbig sind. Es scheint,als ob diese Harzstückchen künstlich zusammengehäuft wurden, viel-leicht um Insectenlarveu als Hülle zu dienen, wie man denn auchwirklich eine Art Anthidium darin fand. Das Harz hat viele Aehn-Jichkeit mit dem aus Ostindien kommenden Stocklack, bat aber denGeruch der Resina Animae und dient in Mexiko zu wohlriechendenRäucherungen, so wie als Antirheumaticum. (M*,; für Pharm.Bd. 26. pag. 37.)

Resina Vesicamo. Nach Hancock wird es durch Einschnitteeines unbekannten südamerikanischen Baumes erhalten, der an denUfern des Bariroa und Amakuru wächst. Es ist dunkeiseegrün, fastso zähe wie Terbenthin, von schwachem besonderem, kaum aroma-tisch zu nennendem Gerüche. (Brandes Archiv Bd. 31. pag. 311.)

Noch sind einige Droguen zu erwähnen, die unter die aufge-führten Rubriken nicht wohl einzureihen waren:

Araroba. Ein brasilisches Arzneimittel. Dr. Schweinsbergbeschreibt es als ein gröbliches Pulver von bräunlicher Farbe, ohneGeschmack und Geruch. Wasser scheint wenig darauf zu wirken,Weingeist zieht eine hellbräunliche Tisictur aus, die sich gegen rea-girende Papiere , so wie gegen Eisenoxyd und Galläpl'eltinctur indif-ferent verhält. Die Araroba soll als ein gutes Mittel gegen Haut-krankheiten, zu gleichen Tbeilen mit eingcsalzener Butter vermengt,angewendet werden. (Magaz. für Pharm. Bd. 28. p. 51.)

Densue, Tinsue oder Tensui. Die Chinesen verkaufen unterdiesem Namen ein Arzneimittel gegen die Wassersucht, welcheskleine Cylinder von V» Zoll Dicke und einigen Zollen Lauge sind;