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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1967
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Harze, Gummi, eingedickte Pflanzensäfte.

1967

und verhält sich auch gegen kochendes "Wasser und Jndünotur, wiesolches. Nach den Untersuchungen von Schweinsberg besteht dieDrogne ans Amylum 94,0, Harz 4,5, in kaltem Wasser löslicherSubstanz 0,5. Alan sehe Magaz. fr. Pharm. Bd. 28. pag. 57.

Gummi Gofel aus Arabien, soll der eingetrocknete Milchsaftvon Calotropis gigantea lt. Br. seyn und zeigt folgende Eigenschaf-ten. Es sind gelblichweilse, zum Tbeil etwas dunkler gefärbte,durchscheinende, glanzlose Krümchen von verschiedener Gröfse, dochmeistens klein, dem Gummi Sarcocolla ähnlich, ohne Geruch, abervon einem scharfen Gesehmacke , welcher ein unangenehmes Gefühlvon Trockenheit ziemlich lange im Schlünde hinterläfst. Es wird alsdrastisches Pnrgirmittel gebraucht, und soll , wenn die Gabe nichtklein genug war, leicht Reiz zum Brechen veranlassen. (BuchnerRepertor. XV. p. 167.) *) .

Res i na Eltale h. Eltalchharz , kommt von einem Baumegleiches Namens, der in Numidien, Nubien unil Aediiopien wächst;es besteht in kleinen, Aem Mastix ähnlichen Körnern und dient zurFirnifsbereitung. (l)ict. de ;VIaf. med. VI. p. 41.)

Resina Galda. Gummi Galda. Hagen erhielt unter diesemNamen ein Harz in unförmlichen Stücken, die aufsen bestäubt, gelb-lich mit grünen Streifen und Flecken , sehr leicht zerreiblich undzerbrechlich , auf dem Bruche glanzlos und unter den Zähnen nichtklebrig waren. Es entzündete sich leicht und verbreitete dabei einendem Weihrauch ähnlichen Geruch, in Weingeist war es gröfstentheilslöslich. Nach Andern soll es ein graues, in Milch lösbares, ge-ruchloses, bitterscharfes Harz seyn. Noch Andere beschrieben esschwarz, innen weifs, von einem dem Elemi ähnlichen Gerücheu. s. w.

Resina Gemour. Ein aus Java von Doctor Bnsseuil nachFrankreich gebrachtes Harz, das zum Kalfatern der Schiffe und auchals Arzneimittel dient. Es besteht aus grofsen , auf dem Brucherölhlichen, halb durchsichtigen Stücken, von schwachem Harzge-ruche, in der Hitze erweicht es sich und zeigt keinen besondernGeschmack auf der Zunge. Aufsen ist es zum Theil von grauweis-ser Farbe und im Innern bemerkt man vveifse fast durchsichtigeFragmente, die das Ansehen von süfsen Mandelnstückchen haben,und mit dem Aprikosenroth des Harzes gut sich ausnehmen. (Dict.de Mat. med. III. 351.)

Resina Guineae n ovae. Harz aus Neu - Guinea. DiesesHarz ist eine weifsgelbe, mit einem weifsen Anfluge bedeckte Masse,die man für eine erdige Substanz halten könnte, aber harziger Natur"ist. Diese Masse ist fest, scheint aber lange weich gewesen zu seyn,und erweicht sich noch leicht zwischen den Fingern, wobei sie eine

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*) Sollte dieses sogenannte Gofelgunimi nicht eigentlich t von Calatropis pro-cera kommen und somit mit dem Mudar nahe zusammenstimmen P Manlehe oben pag. 666.