1962
Hölzer.
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I.
gjygophyllcac. Gua jakholz von Guajacum offieinale. Gui-bourt Hist. des Drognes Vol. 1. p. 628.)
Pteleaceae. Das Eisenbolz aus Jamaika vonFagara Pterota.,«las aus Brasilien von Xanthoxylum hiemale St. Hilaire.
Casuar i neae. Das Eisenholz der Südseeinseln von Casuarinaequisetifolia Forster und den verwandten Arten.
Lmirinecn. Das Javanische Eisenholz kommt von Cryptocaryaferrea Blume, der Baum wächst am Fufse des feuerspeienden Ber-ges Tjerimai in der Provinz Chcribon. (Grundrifs der ökon. techni-schen Botanik. Bd. 2. pag. 37.)
Lignnm flavnra. Gelbholz. Das gewöhnliche Gelbholzkommt von Monis tinetoria Jacquin oder Maclura tinetoria Don, wiedies schon oben (p. 309) gesagt worden ist. Es kommt aus Cubaund Tompico in manchmal enorm grofsen Klötzen, die mit der Axtbehauen sind, vor; aufsen ist es braungelblich, innen stark dunkelgelbund ziemlich grobfaserig. Bern Wasser theilt es eine schöne Farbemit, die durch Säuren schwächer wird , durch Allialien in Orangedurch schwefelsaures Eisen in Grün umgeändert wird. Unrichtigkommt dieses Holz hisweilen unter dem Namen Fustet vor.
Das Gelbholz aus Para ist mehr kanariengelb (jaune serin)hat eine feinere dichtere Textur als das vorige und nimmt eine atlas-artige Politur an. Möglich ist es, dafs es von dem brasilianischenBaume Tatai Iba kommt, dessen Holz nach Marcgraf zum Gelb-färben dient, in Europa benutzen es hauptsächlich die Kunsttischlerzumal zu -eingelegten Arbeiten; gewöhnlich nennt man es Nufs-bnumholz aus Guadeloupe, welche Benennung jedoch einemandern Baume angehört, dessen Holz einst beliebt gewesen zu seynscheint, jetzt aber nicht mehr im Handel vorkommt. (Guibourt I. cit.pag. 634.) *)
T/ignum foetidum. Stinkholz. Es gibt mehrere durch-gängig in wärmeren Ländern vorkommende Holzarten, die sich durcheinen mehr oder weniger starken und widerlichen Geruch auszeich-nen, und von denen das aus Java kommende auch als Arzneimitteldient. Nach Waitz, ist der Baum, welcher es liefert, unbekannt,allein Fischer glaubt, es komme von Soprosma arboreum, ausder Familie der Coffeaceen, weshalb es auch oben p. 913 angeführtwurde. Das cochinchinesische Stinkholz kommt von Macrotropis foe-tida Decandolle aus der Familie der Papilionaccen, das zeilanischevon Olax zeilanica L. aus der Familie der Olacineen, das gujanischevon Gustavia »reeolata Pöitean und Perigara tetrapetala Aublet ausder Familie der Myrtaceeis, das kanarische von Lantus foetens , dasmexikanische von Bhus perniciosa u. s. w. Man sehe Grnndrifs derÖkonom. Botanik. Bd. 8. pag. 60.
*) Das Gelbholz vom Curnberlandflnsse kommt von Virgüia lutea Michailda* vom Kap der guten [lofiuutig von Hex crocea u s. w, ; man sehe Grünrifs der öl.on. Ro'anik. Bd. 2. ptj,-. -2