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Zygophylleae.
1845
Kelch, eine aus eben so viel Blumenblättern zusammenge-setzte Corolle, die nebst den acht oder zehn Staubfäden unterdem Fruchtknoten befestigt ist. Der Fruchtknoten ist an derBasis von fleischigen Schuppen oder einem Nectarringe um-geben , er trägt einen einfachen Griffel, mit einfacher oderbisweilen vier- bis fünflappiger Narbe. Die kapselartige, sel-ten fast fleischige, vier- oder fünffächerige oder aus eben sovielen Carpellen gebildete Frucht, deren innere Membran(EndocarpiuniJ mit der mittlereren QSarcocarpiumJ verbun-den bleibt, und sich nicht, wie bei einigen verwandten Grup-pen elastisch löst. Jedes Fach enthält meistens nur wenigeSaamen mit hornartig- knorpelartigem Eiweifs (das nur beider Gattung Tribulus fehlt), worin der Embryo mit seinemnach oben gerichteten Würzelchen eingeschlossen ist.
Gattung Gtiajacum L. Pockenhois,
(System. Linn. Decandria JYIonogynia.)
Der Kelch ist in fünf tiefe Segmente gespalten; die Co-rolle besteht aus fünf Blumenblättern. Der zwei- bis fünf-eckige Fruchtknoten ist unten fast stielartig verschmälert undträgt einen kurzen Griffel mit spitzer einfacher Narbe. DieFrucht ist eine zwei- bis fünffächerige Kapsel, je mit einemSaamen in dem Fache.
Guajacum officinale L.
üfficineller Pockenholz oder Franzosenholzbaum.Wahrer Guajakbaum.
(Blacliwell Herb. tab. 35o. Plenk plant, med. lab. 33t. Diisseld. Samml. Lief.12. tab 3. Guimpel et v. Schlec):tendal. t. 99)
Ein ziemlich hoher Baum, der auf Jamaika und mehrerenandern westindischen Inseln wild wächst, er hat gabeiförmiggetheilte, ausgebreitete, gleichsam gegliederte Aeste. Diegegen über stehenden Blätter sind abgebrochen gefiedert, jederBlattstiel trägt 4 — 6 gegen 1 oder iy a Zoll lange ganzran-dige, verkehrt-eiförmige, stumpfe, blafsgrüne, glatte Blätt-chen, wovon die gegen die Basis des Stiels stehenden etwaskleiner sind als die übrigen. Die kleinen blauen Blumen ste-hen am Ende der Zweige zu 8—10 auf langen Stielen indoldenähnlichen Büscheln. Die Frucht ist eine zusammenge-drückte, verkehrt-herzförmige, bräunliche Kapsel.
Herr Prof. Tausch in Prag unterscheidet von diesem Baumezwei Formen oder Arten auf folgende Weise :
G.officinale: foliis bijugisellipticisnervosis. G.officinale« L., wozu die oben angeführte Abbild, der Biackwell. Sloan.bist. 2. t. 221. fig. 3, 4, 5, 6.
Geigen Pharmacie 11. 2. (zfe stuß-) HO