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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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1821
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Siiuarubaceae.

rundlich erhabenen Unterlage befestigte Fruchtknoten habeneinen dreitheiligen Griffel mit einfacher ausgebreiteter Narbe.Die Frucht besteht aus drei kugelförmigen, einfacherigen, zwei-klappigen, von einander etwas abstehenden Carpeilen und sitztauf einer breiten hemisphärischen Unterlage.

Picraena excelsa Lindley.Hoher Bitterbaum.

(Quassia excelsa Swartz, Quassi» poljgama Lindsay. Simaruba excelsa De-

candolle. Picrania amara Wright. Hayne Bd. 9. tab. 16, Düsseid. Samml.

Lief. i3. tab. 2. Mann ausländ. Arzneipfl. Lief. 4 tab. 3. Guimpel et t.

Schlechtendal. tab. 23g.)

Ein 5060 Fufs hoher Baum, der auf den Ebenen undniedrigen Bergen von Jamaika gemein wild wächst und denHabitus der gemeinen Esche hat. Der Stamm hat ein grau-weifslichcs Holz und graue rissige Rinde. Die zerstreut ste-henden Blätter sind unpaarig gefiedert, jedes aus 1117ßiättchen zusammengesetzt, die in der Jugend bräunlich be-haart, die seitlichen kurz gestielt, oval-länglich, lang undstumpf zugespitzt, ganzrandig, an der Mittelrippe röthljchsind, das endständige ist schmäler und länger gestielt.Blumen stehen am Ende der Zweige in den Blattwinkeln undbilden kleine ästige, gabelförmig getheilte Rispen, mit gelbenfilzigen Blumenstielen und kleinen, etwa zwei Linien gros-sen, gelblichgrünen, ausgebreiteten Blumchen, die theilsZwitter, theils männlich sind. Das Fruchtgehäuse ist ausdrei rundlichen, erbsengrofsen, schwarzen Karpellen oderSteinfrüchten gebildet.

Officinell ist das Holz: jamaikanisches Quassienholz,Lignum Q uassiae jamaicensis. Nach der neuen Lond-ner Pharmakopoe ist nur dieses officinell. Es kommt in gros-sen, 46 Fufs Jangen, starken Scheiten zu uns, und istgrolsentheils von der Rinde entblöfst. Die Epidermis (GöbelWaarenkunde tab. XXXI. fig. 1. 2.) ist kaum y s Linie dick,aufsen runzlich-höckerig, unregelmäfsig, zum Theil tief ge-furcht, rauh anzufühlen, dunkelgrau, zum Theil mehr oderweniger ins Bräunliche neigend. Die Bastseite ist sehr un-eben, warzig-höckerig, hellgrau, sie hängt ziemlich fest mitden 2 3 Linien dicken äufseren Schichten zusammen, diean der Aufsenseite unregelmäfsige Vertiefungen zeigen, nachinnen aber ziemlich eben und glatt sind, auch leicht sich ab-lösen. Das Holz ist hellgrau, .zum Gelblichen neigend, zumTheil heller, doch nicht so weifs als das surinamische, es istetwas dichter und kurzfaseriger, nicht so zähe, daher leich-ter zu pulvern. Das Pulver ist meistens etwas mehr gefärbt,geruchlos, und schmeckt ebenfalls stark bitter, intensiver undetwas widerlicher als das surinamische. Der Au/gufs wird