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Erythroxyleae.
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sen mit, die ganz geeignet ist, diese Sache zu erleichtern,zumal wenn man dessen Angaben mit den oben nach Muhlmitgetheilten neueren Untersuchungen vergleicht.
Die Abweichungen im Rindenbau der deutschen Holzartenbringt Hundeshagen in folgende Abtheilungen:
a. Holzarten, die nach dein Aufreifsen uur Rindenkörpervon einerlei oder gleichartiger Substanz (Bast) besitzen, undden ältesten Theil durch Abblättern verlieren, oder auch nicht,z. B. Clematis Vitalba, Vitis, Platanus, Lonicera, Philadel-phus, Pyrus Malus, Juglans regia u. s. w.
b. Holzarten, die nie oder nur ausnahmsweise aufreifsen,also stets blos die Bastlagen vermehren, und dadurch denRindenkörper verdicken, ohne die ältesten Theile zu verlieren,z. B. Fagus silvatiea, Carpinus Betulus.
c. Holzarten, die erst spät aufreifsen, und so lange, bisdieses geschieht, den Hindenkörper jährlich durch eine neueLage von Bast und von Oberhaut verstärken, also letzterelange Jahre beibehalten, z. B. Betula alba, die Kirschbäume.
d. Holzarten, die, so lange sie glattrindig sind, nur denBast vermehren, nach ihrem früheren oder späteren Aufreis-sen aber nicht blos letzteren, sondern auch die Borkensub-stanz jährlich durch neue Lagen verstärken, während dieäufsersten oder ältesten Borkenschichten abtrocknen und sichabblättern, wie z. B. die Eichen, die Ulmen und Linden, dieEschen, die Tannen.
e. Die Rinde der Wurzeln von allen Bäumen und Sträu-chern scheint der Rinde Sub Liter, b. gleich.
Lehrbuch der land- und forstwirtschaftlichen Natur-kunde. Zweite Abtheilung, pag. 33.
Aus der Gruppe der Erythroxyleae Kunth habenwir nur eine einzige Species kurz anzuführen:
Erythroxylum Coca La mark, in die Decandria Trigynia gehö-rend; ein in Peru einheimischer Strauch, den man auch in Chile und an-derwärts im südlichen Amerika zu cultivircn pflegt; seine Zweige sind mitkleinen Schuppen besetzt; die Blätter sind so grofs wie die unsrer Kirsch-bäume , eiförmig, blassgrün, von zarter Textur; die Blümchen stehen zuzwei bis drei beisammen, sie sind gelbgrünlich und die Blumcnstielchen ander Basis mit einem Nebenblättchen versehen. Die Steinfrüchte sind eiför-mig, etwas zugespitzt und enthalten einen eckigen Saamen in dem röth-lichen Fleische. — Die Cocablätter haben einen angenehm bitterlichen undzusammenziehenden Geschmack mit einem feinen ätherischen Gerüche. DieIndianer in Peru kauen solche entweder für sich oder auf eigne Art zu-bereitet, wie viele Europäer den Tabak kauen, ganze Völker gewöhntensich so sehr daran, dafs es ihnen zu einem täglichen unentbehrlichen Be-dürfnisse geworden ist, weshalb die Coca auch in jenen Gegenden einensehr ansehnlichen Handels- und Culturzweig ausmacht. Man sehe MeyenGrundrifs der Pflanzengeographie pag, 42a.