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Ficoideae.
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Phyllanthus und flagelliformis zog Buchner mittelst Weingeistrothen Farbstoff una kristnliisirbaren Zucker aus, diesen letz-teren fand er noch reichlicher in den Blü'thenstielen; der darinbefindliche dickliche und klebrige Saft ist fast nur eine Zuk-kerauflösung &).
Mit der Beschreibung und Bestimmung der in neuerenZeiten bekannt gewordenen Arten dieser Familie beschäftig-ten sich besonder die Herren Link, Otto, Lehmann, v. Mar-tius u. s. w., sodann ist folgende Schrift zu erwähnen.
Die Cactus; ihre Beschreibung-, Cnltur und Vermehrung.Ein Handbuch für Cactus-Freunde, nach den neuesten Wer-ken, Beobachtungen und eignen Erfahrungen, \on li. F. L.Finckh, Stuttgart 1832. 8.
Familie: FICOIDEAE Juasieu.
F i c o i d e e ii.
Strauch- oder krantartige Pflanzen, die vorzugsweise dieheifsesten Sandebenen an de? Sudspitze von Afrika bewoh-nen; nur wenige finden sich in Peru und Chile, auf den Sud-seeinseln , in China und in den Ländern, die um das mittel-ländische Meer liegen. Sie haben saftige, gegen einanderüber stehende oder alternirende einfache Blätter, und meistensan der Spitze des Stengels stehende Blumen. Die Kelchröhreist bald frei, bald mit dem Fruchtknoten verwachsen; derSaum hat gewöhnlich fünf, seltner vier oder acht Segmente.Zahlreiche Blumenblatter sitzen auf dem Kelche, oder wennsie mangeln, so ist der innere Theil der Kelchsegmente voncorollinischer Structur. Die Staubfäden haben längliche Staub-beutel und sind in unbestimmter Zahl dem Kelche eingefügt.Der vielfächerige Fruchtknoten trägt mehrere Narben undhinterläfst eine nackte oder von dem fleischigen Kelche um-gebene, öfters fünffacher ige, an der Spitze sternförmig sichöffnende Kapsel. Am innern Winkel der Fächer sitzen zahl-reiche, seltner einzelne Saamen, mit mehligem Eiweifse, andessen Peripherie der gekrümmte oder seitner gerade Em-bryo liegt.
Gattung Mesembryanlhemum L. Zaserblume.
(System. Linn. k'osandria Pentagynia.;
Der Kelch ist gewöhnlich fünfspaltig, zur Hälfte mit demFruchtknoten verwachsen, die Segmente des Saumes sindungleich; die zahlreichen linienförmigen Blumenblätter sind
*) Ueber Zucker aus Saft des Cactus Opuntia sehe man die Erfahrungen vonFurnai in Dingler's potytech. Journal. Bd, 63. Heft 5. pag. 3<K)