Trapaceae.
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mit dessen Segmenten. Auch die vier Staubfäden mit ihrenherzförmigen Staubbeuteln sind auf dem Kelche befestigt. DerFruchtknoten trägt einen einfachen fadenförmigen Griffel mitkopfiger Narbe, seine Basis umgibt ein fleischiger gefalteterNectarring. Die Frucht ist eine lederartige, von den Restendes erhärteten Kelches und der Griffelbasis gekrönte zwei-fächerige IN ufs, die nur in einem Fache einen grofsen eiweifs-losen Saamen enthält, dessen Embryo zwei Cotyledonen be-sitzt, wovon der eine bei weitem gröfsere während des Kei-raens innerhalb der Nufs bleibt, während der andere kleineschuppenförmige aus dem Gehäuse herauswächst *j,
Gattung Trapa L. Wassemu/s.
(System. Linn Tetrandr.ia Monogynia.)
Die Charaktere der Gattung sind dieselben, wie die derFamilie.
Trapa natans L.
Schwimmende Wassernufs, Stachelnufs.
(Plenk plant, med. lab. 66. Nees Genera plantarum fascicul. VIII. tab. i5.)
Die Wassernufs wächst in stehenden Wassern an vielenOrten Deutschlands und im übrigen Europa, es ist eine per-ennirende Pflanze mit sehr langer, kriechender, mit haarför-migen Fasern besetzter Wurzel. Die Blätter sind theils unterdem Wasser, theils schwimmen sie auf demselben, diesestehen im Kreise, sind 1 — 1 Vi Zoll lang, mit ungleich lan-gen, hohlen, schlauchartigen Blattstielen versehen, rhombisch,gezähnt, glatt. Die weifsen Blumen, welche im Juni undJuli erscheinen, hinterlassen zolllange, anfangs grüne, danndunkelbraune, mit stachelartigen Fortsätzen versehene Nüsse,die einen weifsen öligen Kern einschliefsen.
Officinell sind die Früchte, Nuculae aquaticae, Tribuliaquatici; sie sind geruchlos und enthalten einen mehligenKern, der gekocht kastanienartig schmeckt.
Vorwaltende Bestandteile. Fettes Oel, Zuckerund Satzmehl (T).
Anwendung. Ehedem wurde die Abkochung gegen Bauchfiüsse u s. w.gebraucht. Sie sind sehr nahrhaft und werden in manchen Gegenden eultivirt,um sie gekocht oder gebraten zu verspeisen.
Geschichte. Den alten griechischen Aemten waren die Wassernüsse wohlbekannt, nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch als Medicament. Diefrische Frucht wurde gegen Steinbeschwerden empfohlen , der ausgeprefsle Saftbei Augenkrankheiten gebraucht, mit Honig gemischt bei Geschwüren im Munde,am Zahnfleische u. s w.
*) Diese eigentümliche Keimart ist abgebildet in der Schrift des Dr.Kratzmann (siehe oben) üb. 4. fig. 46 — 48-
Emil