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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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Papilionaceae.

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cum siccum, Opobalsamum siccum, vorkommt. Er hateinen starken Geruch nach Benzoe und wird häufig für Mek-kabalsam verkauft. Der verewigte Stoltze äufserte die Mei-nung , dieser Balsam komme nicht von einem Myroxylon, son-dern eher von einer Art Liquidambar, da er mit dem flüssigenStorax mehr Aehnlichkeit habe, als mit dem nachher zu be-schreibenden peruvianischen Balsam, und Geiger meint, mankönnte ihn wohl auch von einer Art Styrax ableiten, da ernach Trommsdorff's Versuchen in seiner Mischung der Benzoesehr nahe stehe. Allem Ansehen nach hat man aber zweiwesentlich verschiedene Droguen öfters verwechselt, nämlichden weifsen Balsam von Arten der Gattung Myroxylon undeinen andern, den Guibourt als Liquidambar mou oublanc beschreibt und für ein Sediment der wahren Liquidam-bar (Liquidambar liquide) von Liquidambar styraciflua (sieheoben pag. 2iH.) ansieht, wie denn noch die Herren Merat undLens diese Drogue als Baume blanc unter den Productendes Myroxylon zu bezeichnen scheinen, indem sie sagen , manerhalte den weifsen Balsam in mehr oder weniger dickenblafsgelben Kuchen, ungefähr wie geschmolzenes Jungfern-wachs, weich, klebend, biegsam, so dafs man ihm jede be-liebige Form geben kann ; mit der Zeit trocknet er an derLuft aus 5 er hat keinen Geschmack und wird weich im Munde,ohne zu schmelzen.

Nach Trommsdorff bestehen 100 Theile lufttrockner weis-ser peruvianischer Balsam (Opobalsamum) aus trocknem Harz88,0, ätherischem Oel 0,2, Benzoesäure 12,0.

Die Güte und Aechtheit des weifsen peruvianischen Bal-sams erkennt man an der schön weifsen, oder ist er einge-trocknet , röthlichgelben Farbe, Durchsichtigkeit und dem fei-nen benzoeartigen Geruch, Er wird nicht selten mit demTolubalsain verwechselt, die etwas dunklere Farbe und derabweichende Geruch zeigt dieses an, beides gilt mehr nochvom flüssigen Storax. Feine Terbenthinsorten und Copaiva-balsain geben sich auch durch den abweichenden Geruch, be-sonders beim Erwärmen zu erkennen.

Der rothe Perubalsam, Balsamum peruvianumrubrum, ist nach Richard von dem weifsen nur durch diefestere, fast trockne Consistenz, und durch die gelbrothe Farbeverschieden. Er wird in Kürbisschalen verschickt und dürftevielleicht mit dem Baume du Perou en cocos des Herrn Gui-bourt identisch seyn.

3. Schwarzer peruvianischer oder indiani-scher Balsam. Balsamum peruvianum seu indicumnigrum. Nach Guibourt wird derselbe nicht, wie man sooft angab, durch Kochen der Rinde und Zweige in Wassererhalten, weil er sonst eine dickere Consistenz haben, weni-ger flüchtiges Oel und keine Benzoesäure enthalten würde,