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1Ö14 Papilionaceae.
Gattimg Myroxylon L. ßl. Balsamholz.
(Syste'n. Linn. Decandria Monogynia.^
Der Kelch hat eine kurz glockenförmige oder napfartigeGestalt, mit fünf undeutlich ausgebildeten, Zähnen. Wie Co-rolle ist unregelmäfsig, und besteht aus fünf lang genageltenBlumenblättern, wovon vier linien-lanzettförmig und spitzsind, das fünfte aber fast kreisrund ist und mit der Bildungeines Fähnchens ( Vexittuni) übereinstimmt. Die Staubfädensind etwas gekrümmt, es sind ihrer gewöhnlich zehn, seltneracht oder neun, mit länglichen, schnabelartig zugespitzten,am Grunde zweispaltigen Staubbeuteln. Der lang gestielteFruchtknoten, welcher zwei Eichen enthält, trägt einen kur-zen gekrümmten Griffel mit einer stumpfen Narbe. Die Hülseist messerförmig zusammengedrückt, häutig, nach oben ver-dickt , öffnet sich nicht, und enthält einen einzigen Saamen.
Myroxylon peruiferum Mutis et Linne.Peruanischer Balsamholzbaum.
(Düsseid. Sarami i5. Liefer. Nr. 3. Guimpel et v Schlechtendal. tab. 278. My-rospermum pedicellalum Lamark. Quina oder Balsamo der Amerikaner.)
Dieser Balsambaum wächst in den mäfsig warmen Gegen-den des ehemaligen Königreichs Neu-Granada, auch soll ersich in Peru und Mexiko vorfinden. Es ist ein ansehnlicherschöner Baum mit glatter harzreicher Binde, an den kleinenZweigen mit weifslichen Warzen besetzt 5 seine Blätter stehenabwechselnd, sind abgebrochen gefiedert, jedes Blatt enthältfünf Paare längliche, eingebogene, netzartig geäderte, durch-sichtig punktirte, immergrüne, ly 2 bis 2'A Zoll lange und 7*bis 7* Zoll breite, glatte, glänzende, lederartige Blättchen.Die Blüthen stehen in den Blattwinkeln und an den Enden derZweige in einfachen aufrechten Trauben, die Blumenkronebesteht aus fünf ungleichen weifsen Blättchen, nämlich viersehr schmalen, linien-Ianzettförmigen und dem obern gröfserenmit schmalem langem Nagel und ausgebreiteter, rundlich herz-Der Fruchtknoten ist lang gestielt, zusam-
förmiger Platte.
mengedrückt, grün, die Frucht eine gegen 4 Zoll lange, le-derartige Hülse mit starkem Flügel auf einer Seite 5 sie isteinfächerig und dieses Fach mit Balsamharz angefüllt, welchesder einzelne Saame ebenfalls reichlich enthält.
Myroxylon Toluiferum Ach. Richard.Tolu balsambau m.
(Düsseldorf. Samml. Liefer. i5. tab. 4. Guimpel et v. Scblechtendal. tab. 279.
Bei beiden nur ein Zweig mit BiäUern in natürlicher Gröfse. Myrojylum To-
luifera Humboldt et Kunth. Tnluifera Baisamum Willdenow. iYIyro-
spermum toluiferum Sprengel.)
Dieser Baum, welcher mit dem vorigen grofse Aehnlich-keit hat, und wie es scheint, öfters für denselben gehalten