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Bd 2. Welcher die pharmaceutische Mineralogie, Botanik und Zoologie enthält Abt. 2. Pharmaceutische Botanik 2 (1840)
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Papilionaceae.

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Der verewigte Sclirader in Göttingen beschäftigte sich in den letztenJahren seines Lebens mit den Cucurbitaceen, von denen er allem Ansehennach eine Monographie zu geben beabsichtigte. Aus seinem Kachlassefinden sich in dem ia Bande der Linnaea eine Uebersicht der ganzen Fa-milie, so wie die specielle Beschreibung mehrerer von Ecltlon undZeyher an der Südspitze von Afrika gesammelter Arten.

VIERTE UNTERKLASSE.

Plautae dicotyledoneae polypetalae calyeiflorae,germine libero.

Gleich der vorigen Abtheilung enthält auch diese Ge-wächse, die mit zwei Saamenlappen aufgehen, und derenGenitalien mit einer doppelten Hülle, dem Reiche und derBlumenkrone umgeben sind, allein während die letztere inder dritten Unterklasse immer nur aus einem Stücke besteht,ist sie in dieser vierten regelmäfsig aus mehreren einzelnenTheilen oder Blumenblättern QPelalal zusammengesetzt, diegleich den Staubfäden auf dem Kelche befestigt sind. Dieserletztere ist jederzeit frei, und mit dem Fruchtknoten auf keineWeise vereinigt oder verwachsen.

Erste Seclion.Haplocarpae liberae.

Während die Sectionen der vorigen Unterklasse auf dieLage und Stellung des Pistills zu den übrigen Blumentheilengegründet wurden, beruhen die der vierten auf der Beschaf-fenheit der Früchte. In dieser Section entwickelt sich ausjeder Blume entweder nur eine einzelne Frucht, oder es stehenmehrere beisammen, die von dem unveränderten Kelche um-geben sind.

Familie: PAPILIONACEAE Linne.

Papilionaceen, Gewächse mit Schmetterlings-blumen.

Die Papilionaceen bilden eine der gröfsten Familien desGewächsreiches, deren Glieder über die ganze Erde verbreitetsind; am reichlichsten finden sie sich in den wärmeren Theilender gemäfsigten Zonen, doch bei weitem in gröfserer Anzahlin der östlichen, als in der westlichen Hemisphäre, und inweit geringerer Menge in der südlichen Hemisphäre, als in dernördlichen. In den Herrlichsten Formen, ausgezeichnet durch