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Zintum oxydBto-carbonicuiu.
Z1NCUM OXYDATO-CARBONICUM.
Synonyms. Zincum carbo nioum, Carbonas s. flydra to-carbonas zincicus. Carbonute de Zinc hydrati. Kohlensaures Zinkoxyd.
§ 605. Bereitung und Eigenschaften. Das neutrale kohlen-saure Zinkoxyd kommt im Mineralreiche (§ 587) fertig gebildet vor,künstlich lässt es sich nicht darstellen, denn die Niederschläge, welchekohlensaure Alkalien in Zinklösungen verursachen, sind Verbindungenvon kohlensaurem Zinkoxyd mit Zinkoxydhydrat, deren Zusammen-setzung, eben so wie die der Magnesia alba, variirt, je nach den beider Darstellung obwaltenden Verhältnissen. Das Präparat, welches mannach der in § 599 beschriebenen Weise erhält, entspricht in seinerZusammensetzung der Formel: ZnOCO' 2 -f- 2ZnOH' 2 0 und enthältin lOOTheilen 71,08 Zinkoxyd, 12,55 Kohlensäure und 12,55 Wasser.
Es bildet ein weisses, geruch- und geschmackloses Pulver, in sei-nem Gesammtverhalten dem Zinkoxyd ähnlich, bis auf das Aufbrausen,welches beim Uebergiessen mit einer Säure stattfindet und die Gegen-wart der Kohlensäure kund giebt.
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ZINCUM OXYDATO-SULFURICUM.
ZnOSO 3 7H 2 0 — 1791,75.
Synonyme. Zincum sulfuricum Ph. Bor., Sulfas zincicus crystalli-satus, Vitriol am Zinci s. album purum, Sulfate tle Zinc, Couperose blatte.
Schwefelsaures Zinkoxyd, reiner weisser Vitriol.
§ fiOO, Bereitung und Eigenschaften. Man verdünnt in ei-nem irdenen Gefässe 1 Theil conc. Schwefelsäure mit (i Th. Wasser,stellt in diese Mischung eine dicke Zinkplatte so auf, dass der obereTheil noch etwas aus der Flüssigkeit hervorragt, und lässt das Ganzeunter freiem Himmel durch 30 Stunden wechselseitig auf einander ein-wirken. Man nimmt hierauf das ungelöste Zink heraus, spült es mitetwas Wasser in die Auflösung ab, versetzt letzters mit 1 Unze conc.Salpetersäure auf 1 Pfund aufgelösten Zinks, lässt in einer Poreellan-schaale bis zur Trockene verdunsten, schüttet die trockene Salzmassein einen unglasirten Topf und erhitzt bis zum starken Glühen. Diegeglühete Masse wird nach dem Erkalten mit der 10fachen MengeWasser übergössen, damit 24 Stunden lang digerirt, dann ültrirt, zudem Filtrat auf 1 Pfund aufgelösten Zinks | Unze reine Schwefelsäurezugesetzt und die Auflösung endlich zur Kristallisation verdunstet. Bisnahe zur gewöhnlichen Temperatur erkaltet, krystallisirt das schwefel-saure Zinkoxyd aus dieser Auflösung in durchsichtigen Krystallen,deren Form ein grades rhombisches Prisma ist, und welche 7 MG.Wasser enthalten, wovon das 7te MG. Haihydratwasser ist und durchein Aequiv. schwefelsaures Kali oder Ammoniumoxyd ersetzt werdenkann, wodurch man ZnOSO" -f KOSO 3 -f 6 H 2 0 und ZnOSO 3 +N''H 8 OS0 3 -f OH-0 erhält. Bei einer Temperatur über 30° bildensich Krystalle, ZnOSO :i -j- 6H 2 0, deren Formen ein schiefes rhombi-sches Prisma ist. Im Handel kommt es gewöhnlich in kleinen Kry-stallen vor, welche dem Aeussern nach vom Bittersalz nicht zu unter-
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