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1 (1847) Grundriss der pharmaceutischen Chemie und Lehre von der Gewinnungsweise, den Eigenschaften, der Erkennung und Prüfung der pharmaceutisch-chemischen Präparate
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Hydrargyrum.

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leicht lösiicher Niederschlag von phosphorsaurem Queck-Eine Auflösung von phosphorsaurem Natron verhält sich

säure abersilberoxyd.ähnlich.

d. Den beiden Oxyden des Quecksilbers entsprechen zwei Chlor-verbindungen, Quecksiiberchlorür (Kalomei § 327) und Quecksilber-chlorid (Aetzsublimat § 224), ebenso zwei Jodverbindungen, Queck-silberjodür und Quecksiiberjodid (§ 333. 335), aber nur eine Cyan-verbindung, Quecksilbercyanid (§331), welche dem Oxyd entsprechendzusammengesetzt ist. Von diesen Verbindungen sind nur das Queck-silberchlorid und das Quecksilbercyanid in Wasser löslich. Die Lösungdes erstem zeigt gegen vorstehende Reagentien (die Glaubersalzlösungund die Phosphorsäure ausgenommen, welche Quecksilberchloridlösungunverändert lassen) genau dasselbe Verhalten, wie die Lösung einesQuecksilberoxydsalzes; dagegen wird das Cyanquecksilber durch Alkaliennicht zerlegt, durch Schwefelwasserstoff aber sogleich schwarz nieder-geschlagen unter Erzeugung von Blausäure, welche am Geruch er-kennbar ist.

e. Ausserdem wird noch aus allen quecksilberhaltigen Flüssigkeitenohne Unterschied durch viele Körper, welche eine starke Anziehungzum Sauerstoff äussern oder einer höheren Oxydation fähig sind, sounter andern durch leicht oxydable Metalle, wie Kupfer, Zink, Eisen,dann durch Phosphor, phosphorige Säure, schwefelige Säure, Ameisen-säure, Zinnoxydul- und Eisenoxydulsalze, wenn sie in hinreichenderMenge angewandt werden, das Quecksilber metallisch wieder hergestellt,besonders ausgezeichnet in dieser Beziehung und zur Entdeckung ge-ringer Mengen von Quecksilber in Flüssigkeiten vorzüglich geeignet,ist vor allen das erste der genannten Metalle, das

Kupfer* Bringt man nämlich von einer quecksilberhaltigen Flüssig-keit einige Tropfen auf ein blankes Kupferblech, so bedeckt sich dasKupfer nach einiger Zeit, wenn auch nur eine sehr kleine Spur vonQuecksilber vorhanden ist, mit einem grauen Ueberzuge, der mit Papiergerieben, eine scheinbare Versilberung des Kupfers hervorbringt, welchedurch Erhitzen wieder verschwindet. — Ein noch empfindlicheres Re-ductionsmittel Behufs der Entdeckung sehr geringer Spuren von aufge-löstem Quecksilber hat J. Smithson in Vorschlag gebracht, nämlich die

elektrische Kette. Man macht die zu prüfende Flüssigkeit durcheinige Tropfen Salzsäure sauer, taucht darin eine einfache elektrischeKette, bestehend aus einem Eisendrath und einem darum gerolltenGoldblättchen, und lässt das Ganze 2 bis 30 Stunden in gegenseitigerBerührung. Früher oder später färbt sich bei Vorhandensein vonQuecksilber das Goldblättchen weiss. Um nun das gefällte Quecksilberisolirt zu erhalten, spült man die Kette mit Wasser ab, trocknet siein gelinder Wärme, bringt sie dann dicht an den verengten Theil eineran heiden Enden offenen, 4 bis 5 Zoll langen, 1 Linie weiten Glas-röhre, welche gegen das eine Ende zu in eine l£ bis 2 Zoll langeverengerte Spitze ausgezogen ist, leitet hierauf einen Strom trockenenWasserstoffgases durch die Röhre und erhitzt endlich die Stelle, wodie Probe liegt, L/s zum Glühen. Das Quecksilber wird sich nun imengern Theile der Röhre in Gestalt eines grauen Anfluges ablagern

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