Schwefel.
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Schwefelsaure säuerlich reagirend Ks wird in eigenen Werkstätten bereitetMan hüte sich, dass es nicht mit geschwefeltem Selen oder Arsen verunrei-nigt sei.
2. Gereinigter Schwefel oder gewaschene Schwefelblumen (Sulphur
depnratum s. Flores Suipburis loti): Snblimirter Schwefel wird zuerst zu wie-derholten Malen mit gemeinem, zuletzt mit destillirtem Wasser abgewaschen, biser von anhängender Säure vollkommen frei ist. Dann wird er getrocknet und,gesiebt, in einem wohlverschlossenen Gefässe aufbewahrt. — Es sei einsehr trockenes, feines, gelbes Pulver, von aller anhängenden Säure frei.
3. Präcipitirter Schwefel oder Schwefelmilch (Sulphur praeeipitatums Lac sulphuris): Nimm frisch gebrannten Kalk ein Pfund. Nach-dem derselbe in einem eisernen Kessel durch Uebergiessen mit sechs Pfundgemeinen "Wassers in eine breiige Masse verwandelt worden, füge hinzusublim irten Schwefel zwei Pfund, gemeines Wasser vier undzwanzig Pfund, koche das Gemisch unter fortdauerndem Umrühren undstetigem Ersätze des verdampfenden Wassers eine Stunde hindurch und fil-trire endlich durch ein leinenes Tuch. Den Rückstand koche mit fünfzehnPfund genieinen Wassers von Neuem eine halbe Stunde, filtrire undsüsse das Zurückbleibende mit heissem Wasser ab. Die erhaltenenFlüssigkeiten stelle in wohlverschlossenen Flaschen durch einige Tage beiSeite, dann filtrire und verdünne das Filtrat mit soviel gemeinem Wasser,dass das Gewicht des Ganzen vierzig Pfund betrage. Diese Flüssigkeitgiesse dann in ein passendes Gefäss und füge unter stetigem Umrüh-ren eine Mischung aus drei Pfund Chlorwasserstoffsäure und sechsPfund Wasser hinzu, oder soviel davon bis eine abfiltrirte kleine Probevon der Flüssigkeit beim Hinzufügen von Säure nur wenig getrübt erscheint.Den Niederscslag sammele sogleich auf ein Seihetuch, süsse ihn mit gemei-nem W asser wohl aus und trage ihn aus diesem in eine Mischung ausvier Unzen Chlorwasserstoff säure und vier Pfund Wasser ein.Das Gemisch lasse unter zuweiligem Umrühren durch einige Stunden ste-hen, bringe es dann auf das Seihetuch zurück, süsse das Zurückgebliebenezuerst mit gemeinem, dann mit destillirtem Wasser sorgfältig aus, trocknees an einem 25 bis 35° C. warmen Ort und bewahre es endlich, zerrieben,in wohlverschlossenen Gefässen auf. — Es sei ein sehr feines Pulver, vonblassgelber Farbe, geruchlos, im Feuer vollständig flüchtig. (Dieses Verfah-
, ren stimmt im Wesentlichen mit dem a. a. 0. § 584 gegebenen überein,daher auch die daselbst gegebene Aetiologie darauf anzuwenden.)
Schwefel und Sauerstoff.§40.
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Schwefelsäure oder Monothionsäure.S0 3 = 500,75 oder 40,06.
1. Zusammensetzung, Vorkommen und Gewinnung:rauchende Schwefelsäure (wasserfreie SclnvefelsäureJ, englischeSchwefelsäure, rectificirte Schwefelsäure.
2, Erkennung und Prüfung.