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1 (1847) Grundriss der pharmaceutischen Chemie und Lehre von der Gewinnungsweise, den Eigenschaften, der Erkennung und Prüfung der pharmaceutisch-chemischen Präparate
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Wasser.

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den süurebildr-nden sfnd es Tellur, welches in Bezug auf Wasserstoff den»Schwefel ähnlich sich verhält. Arsen und Antimon, von denen Verbindungen mitWasserstoff dargestellt worden sind, welche aber nur im statu nascenti sowohldos Wasserstoffes als auch des Metalles vor sich gehen. Sie sind gasformig lindwerde», mit Ausnahme des Tellunv.isserstoffes, durch Hitze zerlegt. — Sehrzahlreich-dagegen sind die Verbindungen; des Wasserstoffes mit den Metalloidenund zwar ganz besonders mit Kohlenstoff, welche, gleich wie die weniger zahl-reichen Stickstoffverhiudniigen. entweder . neutral oder als liasen- und säurebil-dende Radicale sich verhalten. — Die Verbindungen des Wasserstoffes mit denOxygenoiden sind entweder neutral und amphoteiisch zugleich (das Wasser), oderausschliesslich sauer (die sogenannten Wasserstoffsäuren), der Wasserstoff dnrinist aber immer das gesäuerte Princip,

§ 38.

Wasserstoff und Sauerstoff.

W a s s e r.HO — 112, 5 oder 9.

i. Zusammensetzung: analytische und synthetische Beweis-führung. Zusammensetzungsverhältnisse.

2. Allgemeine Eigenschaften: Aggregatsustand, Dichtigkeit,Farbe, Geruch, Geschmack , Verhalten zum Licht und zur Wärme,

3. Chemische Verhältnisse und Verbindungen:

a. Hydratwasser;

ck. Saures Wasser;ß. Basisches Wasser jy. Suh'm'sches Wasser.

b. Krystallisalionsxvasser,

c. Lösungswasser.

4. Verschiedenarligkeit und Prüfung :

a. Regenwasser ;

b. Flusswasser;

c. Qucllwasser;

d. Mineralwasser;

e. Destillirtes Wasser;

f. Medicinische destillirte Wässer.

(Vgl. II. Hauptabschnitt § 13! n. ff.)Zusatz ad 3. Das Wasser ist der höchst wichtige Vermittler vieler che-mischet Processe. welche die Vernichtung ailer und die Erzeugung neuer Kö'rp«zum Entzwecke haben. Hierbei ist aber dRs Wasse* nicht bloss dadurch wirk-sam, dass es die Stoffe, welche aufeinander einwirken «ollen, auflöset und soihre Wechselwirkung vermittelt (corpora non agunt nisi soiuta), oder die Pro-ducta der Wechselwirkung aufnimmt und so deren Entstehung bedingt (prädis-ponirende Verwandtschaft), sundern seine Wirksamkeit besteht ausserdem sehrhäufig noch darin, dass es dabei selbst als Wasser vernichtet wird, wobei esentweder als Sauerstoff und Wasserstoff einem der neuen Körper incorporirt wird,und dadurch dessen Entstehung wesentlich mit bedingt, wie z. B. beim Zucker-bildungsproccss aus Stärke, bei der Weingeistbilduug bei Zerlegung gewiascr

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