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1 (1812)
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bindung noch etwas eines Alkali, welches einenAntheil ätzendes Alkali enthält, z. B. frifche Pot-afchenauflöfung hinzugefügt wird, fo entzieht die-fes dem Niederfchlage noch einen Antheil Salzfäureund davon wird der Niederfchlag mehr oder wenigergelblich, um fo mehr je mehr davon hinzukömmt;dieler Erfolg findet aber nicht Statt, wenn kohlen-ftofffaures Natron der Mifchung im Ueberfchufs zu-gefetzt wird. Die Urfach des Abwafchens des Nie-derfchlags bedarf keiner Anführung. Im Schattenmufs unfer Präparat deshalb getrocknet und aufbe-wahrt werden, damit es nicht durchs Sonnenlichtdesoxydirt und daher fchwarz oder grau werde.

§.

356.

Btfckreibttng der Eigenfchafien des ammoniumhaltigen falzfau-reu Queckfilberoxyds.

Das ammom'umhaJtige falzfaure Queckfilber-oxydzeichnet uch durch {olgendeEigenschaften aus:es befitzt eine pulverförmige oder fchwach zufam-menhängende Befchaffenheit, eine fehr weifse Farbe,ift mäfsig fchwer, nur wenig metallifch fchmeckend,geruchlos, in Waffer fall und in Alkohol ganz unauf-löslich. In mäfsig ftarker Salpeterfäure und Salz-fäure ift es auflöslich. Mit Aetzkali, Baryt oderKalk und etwas Waffer zerrieben, wird es zerlegt,gelbes Oxyd ausgefchieden und Ammonium frey.Mit fiüffigem Aetzammonium gefchü'ttelt, behält esunverändert feine weifse Farbe. In der-Glühhitze ineinem Gläschen erhitzt, fublimirt es unter Entwi-cklung von Ammonium zu mildem faiziaurenQueck-