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Sauerftoff. Beym Reiben mit aufgelöften reinenAlkalien wird das Queckfilberoxyd fchwarz ausge-fchieden. Durchs Kochen mit concentrirter Salpe-terfäure wird es in ätzendes falzfaures Queckfüber-oxyd verwandelt.
Das durch Niederfchlagung gewonnene mildefalzfaure Queckfilberoxydul befitzt eine fehr weifseFarbe und höchit fein pulverige Befchaffenheit, fodafs man nichts Kryftallinifcb.es darin bemerkenkann. Uebrigens beützt es die Eigenfchaften desfublimirten, und liefert durch Sublimation auch daf«felbe Präparat.
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Prüfung des milden fa.lzfa.uren Queckfilberoxyduls auf mögli-che Verunreinigungen.
Die möglichen Verunreinigungen des mildenfalzfauren Queckfilberoxyduls find folgende: 1) diedurch ätzenden falzfauren Queckfilberfublimat, wennzu feiner Gewinnung nicht genug Queckfilber an-gewendet worden, oder [onit nicht reinlich auf dieangezeigte Art verfahren war; 2) die durch über-fchüffigesQueckfilber; 3) die durch Salpeterturpeth,bey dem durch Niederfchlagung gewonnenen, wenndie Mifchung nicht wie angeführt worden, bewirktworden ift.
Die Verunreinigung durch ätzendes falzfauresOueckfilberoxyd läfst fich folgender Maafsen ent-decken: Man zerreibe etwas des zu prüfendenStoffs zum feinften Pulver, wenn er fich nicht fchongepulvert befindet, hierauf übergiefse man 1 Drach-