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fahren läfst, wegen welcher Eigenschaft es auch alsein gutes Reagens auf Schwefelfä'ure anzuwenden ift.
§. 53 7 .
Prüfung des fahfauren Baryts auf mögliche Verunreini-gungen,
Die möglichen Verunreinigungen des falzfaurenBaryts find ohngefä'hr folgende: 1) die durch falz-faures Eifen ; 2) die durch falzfaures Mangan ; 3) diedurch falzfaures Kupfer ; 4) c 'ie durch falzfauresStrontion; 5) die durch falzfaures Natron; 6) diedurch falzfaure Alaunerde und falzfaure Bittererde,wenn das falzfaure Baryt nicht auf die befchriebeneArt durchs Glühen, Kochen mit kohlenftofffauremBaryt und behutfames und wiederholtes Kryftallifi-ren gereinigt dargefteUt worden ift; Beynn ich ungen,die theilsvon den Stoffen, welche dem Schwerfpathebisweilen beygemengt find, durch ihre Verbindungmit der Salzfaure entftehen, theils bey der Arbeitfelbft aus den Gefäfsen u. dergl. herrühren können.
Die Verunreinigung durch falzfaures Eifenoxydgiebt, wenn fie bedeutend ift, fchon die gelbe Farbeder Kryftalle zu erkennen; beftimmter aber wird fiefich entdecken laffen, wenn Galiä'pfeltinctur in einerAuflöfung davon einen fchwarzen oder nur violettenNieclerfchlag bildet.
Die Verunreinigung durch falzfaures Mangangiebt, wenn fie bedeutend ift, der Niederfchlag zuerkennen, welcher durch Aetzammonium in einerAuflöfung eines folchen Salzes entfteht, und der an-fangs weifs und beym Luftzutritt flohbraun erfcheint.
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