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1 (1812)
Entstehung
Seite
523
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Verfährt man auf die angezeigte Weife mitkohlenftofffaurem Ammonium , fo erhält mau nachßuchoiz ein Ouadrupelfalz, das aufser den ange-zeigten Stoffen noch einen Antheil Kohlenftofffäurein feiner Mifchung hat, und dadurch einige andereEigenfchaften als das erftere befitzt.

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§. 276.

Aetiologie oder Erklärung des Vorgangs bcrj der Bereitungdes ammoniumhalt igen Jckwefeljauren Kwpferoxyds.

Wenn Aetzammoniümffoffigkeit alimählig zudem fchwefelfauren Kupferoxyde mit Ueberfchufs anSäure gefetzt wird, fo wird anfangs letzteres voll-kommen zerlegt und Kupferoxyd mit einem An'theilevon Schwefeliäure ausgeschieden, bey fortgefetztemZufatz von Ammonium aber letzteres wieder aufge-löst, fo dafs das Ganze nun eine dreifache Verbin-dung von Kupferoxyd, Schwefelfäure und Ammo-nium bildet, in welcher das letztere fehr vorwaltet.Wird diefer Flüffigkeit auf die angeführte Art undin dem angeführten Verbältniffe Alkohol zugefetzt,io entzieht diefer der Auflöfung alimählig Feuchtig-keit, oder bildet Vielmähr mit der Auflöfung ali-mählig ein immer ftärkeres geiftiges Gemifch, fodafs die darin unauflösliche dreyfache Verbindungfich auszufcheiden genöthigt wird, und nun einengeringen Antheil freyes Ammonium enthält, wo-bey fie fich bey einem ruhigen und allmähiigen Ver-mifchen zu gröfsern regelmässiger gebildeten Maffenvereinigt ausfeheidet; da fie bey einem, ftürmifchenoder fchnellen Vermifchen des Alkohols mit der am-