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1 (1812)
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zeigte Art fo häufig im Grofsen in Deutfchlanrl undEngland gewonnen, clafs der Pharmaceut fie fich ingröfster Reinheit fehr wohlfeilen Preifes kaufen kann,und daher nicht nörhig hat, fie feJbft zu bereiten,welches auch ohnehin nicht ausführbar feyn würde.Beym Einkauf hat er jedoch ftets darauf zu fehen,dafs fie gehörig rein von Schmutz, untergemifchtemGJauberfalze, und anhängender iaizfaurer Bittererdeoder Kalk fey, und auch keinen möglichen Hinter-halt von Kupfer- und Eifenoxyde enthalte, wovonman fich auf die §. 25g, anzuzeigende Art überzeu-gen kann. Um fie von anhängendem Schmutz zureinigen, fo reicht es hin, fo viel Waffer als manBitterCalz reinigen will, in einem zinnernen Keffelfiedend zu machen , das zu reinigende Salz darin zulöfen, die Löfung heifs zu filtriren, fie zur Bildungkleiner Kryüalle unter öfterem Bewegen mit einemfaubern hölzernen Stäbchen oder Spatel in einem ir-denen Gefchirr mit guter Glafur erkalten zu 1 äffen,nach abgelaufener Salzlauge das Salz auf Fliefspapiergehörig zu trocknen, die rückftändige Lauge zumKryftallifirpunkte zu verdunften , und zur Abfchei-dung kleiner KTyRalle wie vorhin zu verfahren,«. f. w,

§. z58*

Befihreibung der Eigenfckaften der fehwefelfcturen Bittererde.

Die fchwefelfaure Bittererde fchmeckt fehr bit-ter, kryftatlifirt hey einem ruhigen Erkalten aus ei-ner warmen'fsig gefättigten Auflöfuug in regel-mäfsigen, vierfeitigen Säulen, deren Enden zuge-