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1 (1812)
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501
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In der Folge fand man allmählig das Bitterfairund die falzfaureßittererde auch als einen Beftandtheilder Mutterlauge vieler cleutfchen Salzquellen, undfchied entweder das fchon gebildete Bitterfalz durchblofses Verdunften, oder bildete es vorher aus derfalzfauren Bittererde durch doppelte Verwandtschaftdurch Zufatz von fchwefelfaurem Eifen oder andernfchwefelfäurehaltigen Salzen.

1737 liefs Friedrich Hoffmann aus demSeidlitzer Bitterwaffer in Böhmen Bitterfalz (Salfeidlizenfe) durchs Verdunften au'sfcheiden, deffenGebrauch fpäterhin immer allgemeiner wurde, undnachdem man auch 1786 in der Nähe des DorfesSaidfchiitz noch eine an Bitterfalz reichere Quelleentdeckt hatte, fo wurde an gedachtem Orte baldfo viel Bitterfalz gewonnen, dafs es auch aufserBöh-men verkauft werden konnte, nachdem die Wirk-famkeit diefes Salzes durch mehrere Aerzte war ge-prüft worden.

M. C. Hierüber Hahnemann in Donald Monvo's eh.pharm. ArzneymittelWhre , B. I. S. 4.50.

In neuern Zeiten hat man auch das Bitterfalz inmehreren Gegenden Deutschlands, der Schweiz undRufslands aus der Erde und aus bittererdehaitigenFeifenwänden auswittern fehn.

§. 2Ö7.Gewinnungsart der fehiveftlfauren Bittererde.

Die fch wef elfaur e Bittererde (Magne-fiafulphurica) wird jetzt auf die im vorigen $. ange-