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1 (1812)
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Prüfung der Salzfäure auf mögliche Verunremigungtn.Als mögliche Verunreinigungen . der Salzfäurelaffen fich folgende anfehen : 1) Die durch Eifen,wenn die Salzfäure durch Eifenvitriol aus dem Koch-falze gelchieden worden ift, wie dies gewöhnlichmit der, welche die Laboranten verkaufen» der Fallift; 2,) die durch Schwefelfäure, wenn die Deftilla-tion bey überfchüffig zugel'etzter Schwefelfa'ure zuweit fortgefetzt worden war; o) durch fclnvefelfau-res Natron, wenn ein Theil der Mifchung währendder Deftillation durch zu ftarkes Feuer übergeftie-gen ift; 4) durch brennliche Stoffe, wenn das Lu-tum, Kork oder Papier in die Säure gefallen ift.

Die erfte Verunreinigung, die durch Eifen, giebtfchon die fafrangelbe Farbe zu erkennen, fo wie derdurch Zufatz von blaufaurem Eii'enkaii (ßlutlau-genfalz) Statt findende, häufige, blaue Nieder-Ichlag dieies ganz auvser Zweifel fetzt.

Die zweyte Verunreinigung, die durch, Schwe-felfäure, läfst fich folgender Maafsen bevtimmcn:Man verdünne etwas der zu prüfenden Säure mit 6Mahl fo viel deftillirtem Waffer, und fetze etwas ei-ner Auflöfung von falzfaurem Baryt hinzu; erfolgtdadurch ein ftarker weifser in Waffer unauflöslicherNieclerfchlag, der in diefem Falle fchwefelfaures Ba-ryt ift, und bleibt beym Verdunften von etwas derSalzfäure nichts Salziges zurück, fo ift die Verunrei-nigung durch Schwefelfäure dargethan.

Die dritte Verunreinigung, die durch fchwefel-faures Natron, erfährt man, wenn beym Verdunften