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1 (1812)
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465
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ftöfst fie weifse fichtbare Nebel oder Dämpfe aus.Mehrere kohlenwafferftoffhaltige Körper, als Kork,Papier, Holz, werden durch die gasförmige und ilüf-fige concentrirte Salzfäure in einen mehr oder weni-ger verkohlten Zuftand gefetzt, und die Säure da-durch dunkel gefärbt und ftärker riechend. Auf dieeinfachen oxydationsfä'higen Stoffe, als Phosphor,Schwefel und Metalle, wirkt he im flüffigen und gas-föi~migen Zuftande gleich wenig oder gar nicht jnur auf diejenige Metalle, die das Waffer zerlegen,wirkt fie in Verbindung mit Waffer und iöft fie auf,nachdem fie durch den Sauerftoff des Waffers oxy-dirt worden find. Durchs Kochen lä'fst fich das falz-faure Gas aus der flüffigen concentrirten Salzfäurezum Theil wieder ansfcheiden. In künl'tlich er Kälteerftarrt die flüffige Salzfäure zu einer butterarti^enMaffe, ohne zerlegt zu werden. Die Salzfäure verbin-det fich mit den Alkalien, Erden und Metalloxyden zueiner Reihe von Salzen (den falzfauren Salzen),die fich vorzüglich dadurch auszeichnen, dafs fichaus ihnen durch Schwefelfäure die Säure gasförmigfcheiden lä'fst, und dafs fie, mit falpeterfaurern Sil-ber im aufgeiöften Zuftande gemifchr, einen weifsenflockigen Niederfchfag von falzfam-em Silber (Horn-filber) bilden, welches der FalJ auch mit der rei-nen Salzfäure ift. Auch zeichnet fich die Salzfäuredadurch aus, dafs fie verfchiedeneMetalle, als Spiefs-glanz, Wismuth, Arfenik, Eifen u. f. f., mit fichverflüchtigt. Die ßeftandtheile der reinen Salzfäurefind noch unbekannt. Die gasförmige Salzfäure foU

»och ^ Waller enthalten..

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