454
Theile Schwefelfäure und 4 Theile Waffer mit ein-ander deftillirt werden füllten.
M, I. hierüber deffen praktifche Vortheile und Verbeile-rungen u. f. £. 1. Theil. S. 107.
Auch die Herausgeber der Pharmacopoeahoruflla fcheinen (liefen Vorzug der Göttling-ichen Vorfc.hrift zur Bereitung der Salzfäure aner-kannt zu nahen, da !ie dieielbe bey der Ausarbeitungder Pharmacopoea 1799 wählten, und fie blofs da-durch verbefferten, dafs fie die Hälfte des zur Ver-dünnung der Schwefelfäure vorgefchriebenen Waf-fers in der Vorlage vorzufchlageri vorfchrieben, wel-ches die Verdichtung der falzfauren Dämpfe, durchwelche die Arbeit fo fchwierig gemacht wurde, febrerleichterte*
M. I. d. Pharmacopoea borujjica 1299' S. 74.
, i8o'3 führte Schrader ein befieres Verfahren,die Salzfäure geruchlos darzuftellen an, welchesdarin befiand, dafs man 1 Theil deftillirtes Wafferzu 5 T. heilen Salzfäure von 1,100 "Eigenfchwere mi-fchen, folches wieder davon abdeftiliiren, und folange mit der Deitillation fortfahren follte, bis das"übergehende geruchlos erfchiene, worauf das als-dann defiillirende und der Rückftand geruchlofeSalzfäure wäre.
M. f. hierüber d. Berliner Jahrbuch der Pbarmacie 1805.S. 231.
Bucholz verbefferte iSo5 die Bereitungsartder Salzfäure noch mehr, fo dafs nach defian Vor-fchrift mit mehr Sicherheit, gröfserer Zeiterfparnifs,