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wewoo-enes Ouanttmi davon, verclunfte und fchmelzees in einem gewogenen Glafe oder irdenen Schälchen,berechne nun nach der dadurch erhaltenen trocknenSäure den Gehalt derfelben in der fämmthchen Süffi-gen Säure, beitimme ihn, entweder durch Zufatzvon noch etwas Waffer, oder durch noch fortgefetz-tes Verdunften fo, dafs er den viertenThei] desFIöf-f]CTen ausmacht, und hebe die Säure endlich in einemfaubefn Glafe wohl verwahrt unter dem Namenreine flüffige cbncentrirte Phosphorfä'u-r e QAcidum phosphoricum purum liquidum) auf.
Man wird auf diefe Weife von einem TheilePhosphor fo viel flüffige Säure von angeführter Stärkeerhalten, dafs fie 2-| Theil glafige Phosphorfä'ureenthält. Das Verdunften der Säure # darf hierbeydeshalb nicht zu weit fortgefetzt werden, weil fiefonft durch die Kiefelerde derGefäfse mehr oder we-niger verunreinigt werden würde.
Aetiologie oder Erklärung des Vorgangs bey der Darfiellungder Phosfhorfäure aus den Knocken und aus dem Phosphor.
Bey der Digeftion der fein gepulverten weih ge-brannten Knochen mit verdünnter Schwefeifä'ure,tritt zuerft ein Antheil Schwefeifä'ure an das Kalkdes in den Knochen enthaltenen kohlenftofffaurenKalks und bildet damit fchwefelfaures Kalk, das inder Flüffigkeit gröfstentheils zu Boden finkt, wäh-rend deffen die vorher mit dem Kalk verbundeneKohlenftöfifäure frey wird, gasförmig entweicht,