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1 (1812)
Entstehung
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295
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zur Röthe gebrannten, Eifenvitriol, füllen mit die-fem Gemenge eine mit Thon und Lehm befchlaseneirdene Retorte an, legen eine Vorlage,. in welcherfich eine beftimmte Menge Waffer befindet, vor;und geben nach deren gehöriger Anluürung ein Zei-gendes Reverberirfeuer, fo lange als die Vorlagenoch durch die übergehenden Dämpfe der Salpeter-fäurewarm wird. Diefe Dämpfe werden von demvorgefchlagenen Waffer eingefogen, und bilden nun.dadurch das fogenannte doppelte Scheide waf-fer {Aqua fortis duplex')., oder, wenn doppelt fo vielWaffer voraefchlaeen wurde, das einfache Seh ei-dewaffer {Aquafortisßmplex), das jetzt grökten-theils durch blofse Vermifchiws gleicher Theile desdovvelien Scheidewaffers und Waffers von den La-

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boranten gemacht wird.

Die auf diefe Art gewonnene Salpeterfäure iftimmer mit Salzfäure und Schwefelfäure verunreinigt,und bedarf daher vor ihrer Anwendung zu gewiifenchemifchen Zwecken einer Reinigung von diefen.Beymifchungen..

§. x85.

Reinigung der käuflicken Salfeterfäure von denen fie verunrei-nigenden Säuren , als Salzfäure und Scluvefelfäure.

Um dAe gewöhnliche käufliche Salpeterfäurevon ihren gewöhnlichen Verunreinigungen durchSalzfäure und Schwefelfäure zu befreyen, verfährtman am bellen folgender Maafsen: In eine geräumigeGlasfiafche oder Kolben gebe man die zu reinigendeSalpeterfäure, und fetze allmählig, eine Auflöfung